Rheinische Post: Kommentar: Glyphosat-Hysterie
ID: 1358640
kein gutes Bild ab. Selbstredend müssen sie die Gefahren des
Unkrautmittels sorgsam bewerten. Und selbstredend ist das
Hersteller-Argument "Das nutzen wir seit Jahren" nicht stichhaltig.
Es wurde auch lange Asbest verbaut, bis klar war, wie krebserregend
der Dämmstoff ist. Eine vergleichbare Gefahr scheint von Glyphosat
nicht auszugehen. Selbst die Weltgesundheitsorganisation stuft das
Mittel nicht mehr als krebserregend ein. Meldungen, wonach Glyphosat
in Bier und Milch steckt, erscheinen in diesem Licht als grüner
Alarmismus. Wieder mal gilt: Die Dosis macht das Gift. Entsprechend
kommt das Bundesinstitut für Risikobewertung auch zum Schluss, dass
man täglich schon 1000 Liter Bier trinken müsste, um die Grenzwerte
für Glyphosat zu überschreiten. Die Stimmung ist so aufgeheizt, dass
die Staaten sich selbst kurz vor Ende der Zulassung nicht einigen
können, wie es weitergeht. Verantwortungsvolle Politik, die
Wirtschaft und Verbrauchern Planungssicherheit gibt, sieht anders
aus. Dieses Politikversagen, nicht das Herbizid ist das eigentliche
Ärgernis.
www.rp-online.de
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 19.05.2016 - 19:27 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1358640
Anzahl Zeichen: 1394
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 254 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Kommentar: Glyphosat-Hysterie"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Rheinische Post: Kommentar: Brüchiges Abkommen ...
So wie es im Auge des Sturms ruhig ist - befindet sich Europa gerade im windstillen Zentrum der Flüchtlingskrise. Durch das EU-Türkei-Abkommen und durch die unkoordinierten nationalen Grenzschließungen auf der Balkanroute ist der Andrang der Flüchtlinge nach Europa stark zurückgegangen. Doc
Rheinische Post: Standortfaktor Airport Düsseldorf ...
Die Frage der Kapazitätserweiterung des Düsseldorfer Flughafens ist eine zentrale Frage für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes. Eine Frage der Standortpolitik. Etwas, was Landespolitiker gerne in Sonntagsreden betonen. Ein Skandal, dass sich in der Landespolitik gerade so viele wegdu
Südwest Presse: Kommentar: Spion und Helfer ...
Früher einmal, als die Zukunft noch Verheißung war, tüftelten ernsthafte Techniker in weißen Kitteln an Robotern, die uns dereinst öde Hausarbeiten abnehmen sollten. Böden schrubben, Fenster putzen, Silber säubern.40 Jahre später ist die Zukunft Gegenwart, und strahlende Konzernmanager in
WAZ: Wie der Terror uns verändert - Kommentar von Lutz Heuken zum Airbus-Absturz ...
Noch gibt es keine Gewissheit - doch kommt in Zeiten des Terrors sofort der Verdacht auf, dass die Menschen, die von Paris nach Kairo fliegen wollten, Opfer eines Anschlags wurden. Islamisten rücken ins Zentrum dieses Verdachts: Sie sehen in Ägyptens Präsident al-Sisi ebenso einen Todfeind wie




