Konjunktur braucht Staatshilfe
ID: 136094
Konjunktur braucht Staatshilfe
Jetzt ist es amtlich: Die Steuersenkungen der Regierung tragen nichts zur wirtschaftlichen Erholung bei. Das betont nun selbst der Wirtschafts-Sachverständigenrat. Was bleibt ist eine Umverteilung zu Lasten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Dabei wären wirksame Aktionen gegen die Wirtschaftskrise dringend nötig.
Das vom Statistischen Bundesamt festgestellte Wachstum von 0,7 Prozent im dritten Quartal bleibt vor allem vom Export getrieben. Die Konsumnachfrage ist im Vergleich zum Vorquartal sogar zurückgegangen und bremst das Wirtschaftswachstum. Das vom Sachverständigenrat vorausgesagte Ende der Kurzarbeit und der massive Anstieg der Arbeitslosigkeit werden die Binnennachfrage in der Bundesrepublik weiter schwächen. Wenn die riesigen Konjunkturpakete in China und den USA aufgebraucht sind, werden auch die deutschen Exporte wieder zurückgehen. Zugleich stecken immer mehr Unternehmen in existenzbedrohenden Finanzierungsproblemen.
Was wir brauchen, ist ein massives öffentliches Investitionsprogramm in Höhe von 100 Milliarden Euro pro Jahr für Bildung, Gesundheit und Infrastruktur. Das erhält bestehende und schafft neue Jobs. Statt ungerechter Steuersenkungen müssen die Verursacher der Krise für die öffentlichen Investitionen zur Kasse gebeten werden. Der Kreditklemme muss endlich effektiv begegnet werden. Anstatt brav an die Banker zu appellieren, endlich wieder Kredite zu vergeben, muss die Bundesregierung den privaten Bankensektor in die öffentliche Hand überführen.
Quelle:
http://www.die-linke.de/nc/presse/presseerklaerungen/
detail/artikel/konjunktur-braucht-staatshilfe/
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 13.11.2009 - 19:06 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 136094
Anzahl Zeichen: 0
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 246 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Konjunktur braucht Staatshilfe"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
DIE LINKE (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Vizekanzler und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel und Bundesinnenminister Lothar de Maizière wollen den Zustrom von Flüchtlingen "spürbar und nachhaltig reduzieren." Auf die Kritik zu den massiven Rüstungsexporten unter Sigmar Gabriel reagiert der Wirtschaftsminister mit dem Vorschlag
Merkel macht weniger Schutz bei Zeitarbeit und Werkverträgen zur Chefsache ...
Bundeskanzlerin Merkel will nach dpa-Informationen die Pläne von Bundesarbeitsministerin Nahles (SPD) für eine stärkere Regulierung von Zeitarbeit und Werkverträgen entschärfen. Sie will maximal die Vereinbarungen im Koalitionsvertrag umsetzen. Die CSU soll gar über einen Bruch des Koalitionsv
Militärmissionen im Irak und Mali nicht ausweiten, sondern beenden ...
"Diese Bundeswehreinsätze sind kein Beitrag für Frieden, sondern Ausdruck einer militarisierten Außenpolitik", erklärt Christine Buchholz, Mitglied im Geschäftsführenden Parteivorstand und verteidigungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, anlässlich der heute vom Bundeska
Weitere Mitteilungen von DIE LINKE
Rede von Hubertus Heil auf dem Bundesparteitag der SPD in Dresden am 13. November 2009 ...
en guten Morgen, liebe Genossinnen und Genossen! Schönen guten Tag, meine Damen und Herren! Herzlich willkommen zum ordentlichen Bundesparteitag der SPD hier in dieser wunderschönen Stadt Dresden. Alle sind herzlich willkommen. Meine Damen und Herren, liebe Genossinnen und Genossen, ich begrüÃ
In Verantwortung für Wuppertal ...
CDU und SPD haben ihre Kooperationsverhandlungen nach intensiven Beratungen erfolgreich abgeschlossen. Trotz der schwierigen Finanzlage besteht Einigkeit, die anstehenden Herausforderungen gemeinsam anzugehen. Auch andere politische Gruppen sind eingeladen, sich an der Diskussion um die Zukunft der
Online-Petition für Finanztransaktionssteuer jetzt unterzeichnen ...
> Bürgerinnen und Bürger, die die Eindämmung von Spekulation an den Finanzmärkten unterstützen und Armut bekämpfen wollen, können im Internet ab sofort eine Online-Bundestagspetition zur Einführung einer Finanztransaktionssteuer unterzeichnen. Dies teilte das globalisierungskritische Net
Kritik des Sachverstaendigenrats: Deutlicher kann man es nicht sagen ...
eute vorgelegten Jahresgutachten des Sachverstaendigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung erklaert der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Joachim Poss: Der heute im Jahresgutachten geaeusserten Kritik des Sachverstaendigenrates an der Steuer- und Hau




