Frankfurter Rundschau: Kommentar zu Gauland und Boateng

Frankfurter Rundschau: Kommentar zu Gauland und Boateng

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(ots) - Weil kein Rassist öffentlich bekennt, ein zäher
und harter Rassist zu sein, spricht Gauland nicht von Rassismus,
sondern davon, dass er und seinesgleichen um "ihr So-Sein" kämpften,
für alles, "was man von den Vätern ererbt" habe. Was ist das Erbe,
das Gauland und Gesinnungsgenossen mit ihrem Rassismus verteidigen?
Nicht dazu gehört: die unbedingte Achtung der Menschenwürde,
Religionsfreiheit, Respekt der sexuellen Identität, das Christentum,
Weltoffenheit, Toleranz. Der geistige Nachlass, den Gauland
verteidigt, ist von der Bundesrepublik ausgeschlagen worden. In ihrem
"So-Sein" ist dafür kein Platz.



Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3222



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Datum: 29.05.2016 - 17:27 Uhr
Sprache: Deutsch
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