Rheinische Post: Kommentar:Überfällige Öko-Reform
ID: 1363712
auch in der Energiepolitik eine destruktive Linie zum Schaden des
gesamten Landes. Die entscheidende Bund-Länder-Sitzung für die Reform
der Ökostrom-Förderung verließ Seehofer so vorzeitig, dass ein
Durchbruch trotz sechsstündiger Verhandlungen noch nicht zustande
kommen konnte. Das ist ärgerlich und kontraproduktiv. Denn alle
übrigen Beteiligten sind sich einig geworden - ein bemerkenswerter
Erfolg der Konsensrepublik. Nur Seehofer will die Biomasse auf Kosten
der Stromverbraucher stärker fördern. Hier geht es um ein für das
Gelingen der Energiewende eher unbedeutendes und noch dazu sehr
teures Detail. Eine Extrawurst für Bayern darf es deshalb nicht
geben. Der zu langsame Stromnetzausbau, den ebenfalls Seehofer
mitverschuldet, ist der neuralgische Punkt der Energiewende.
Norddeutscher Windstrom, der nicht zu den Abnehmern im Süden kommt
und abgeregelt werden muss, macht volkswirtschaftlich keinen Sinn.
Die Reform zielt darauf, Ökostrom- und Netzausbau zu synchronisieren.
Das ist überfällig.
www.rp-online.de
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 01.06.2016 - 20:50 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1363712
Anzahl Zeichen: 1325
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 416 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Kommentar:Überfällige Öko-Reform"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Rheinische Post: Kommentar: Eiertanz ums Entgelt ...
Im 21. Jahrhundert sollten selbstverständlich Männer und Frauen für gleiche Arbeit den gleichen Lohn erhalten. Dass Frauen 21 Prozent weniger verdienen als Männer, ist also ein Grund zur Empörung. Doch bevor man die große Gesetzeskeule schwingt, bedarf es der Differenzierung: Zwei Drittel de
Rheinische Post: Kommentar: Politik für Kinder ins Blaue hinein ...
Der Handlungsdruck ist groß. In NRW muss jetzt schon fast jedes fünfte Kind von Hartz IV leben - Tendenz steigend. 2012 machte es Ministerpräsidentin Hannelore Kraft zur Chefsache, daran etwas zu ändern. Ihr Anspruch war, kein Kind zurückzulassen, und zwar durch eine Politik, die auf Vorbeu
Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Mehr Rechte für Ehepartner in medizinischen Notfällen Richtiger Schritt mit kleinem Makel Martin Fröhlich ...
Es klingt wie eine juristische Formalie: Ehepartner sollen mehr Entscheidungsrecht über medizinische Behandlungen des jeweils anderen bekommen. Doch es geht dabei um nicht weniger als Leben und Tod. In medizinischen Notfällen spielt Zeit oft die entscheidende Rolle. Bislang war es so, dass Ehe
Südwest Presse: Kommentar: Kretschmann ...
Die Grünen haben der CDU das Wirtschaftsministerium überlassen. Das Feld aber wollen sie selbst bestellen. Den Anspruch, Wirtschaftsfragen weiter zur Chefsache zu machen, hat Ministerpräsident Winfried Kretschmann in seiner Regierungserklärung klar markiert.Dabei hat der Superrealo geschickt




