Lausitzer Rundschau: Nacharbeiten
EU-Pläne für Abfallgesetze - Bürokratie-Monster für Handwerker
ID: 1364926
Leuchtstoffröhre aus ihrem Laden zum Recyclinghof bringen? Oder ein
Tischler die alten Fenster mit Holzrahmen abtransportieren, bevor er
neue einbaut? Es kann kein Zweifel geben, dass es nicht hinnehmbar
wäre, wenn die Reform der Abfallgesetze auf EU-Ebene Folgen wie diese
hätte. Daher ist es höchste Zeit, dass im weiteren
Gesetzgebungsverfahren eine Ausnahmeregelung eingebaut wird, die es
Handwerkern auch künftig erlaubt, in geringen Mengen "gefährliche
Abfälle" mit dem firmeneigenen Fahrzeug von der Baustelle abzufahren.
Wohl gemerkt: Es geht nur um den Transport, eine fachmännische
Entsorgung ist ohnehin sichergestellt. Dafür sorgen andere Gesetze.
Nun wäre es verlockend, sich über die angeblichen Bürokraten im
lebensfernen Brüssel zu ereifern. Die mit Ignoranz neue Gesetze und
dem Bürger das Leben schwer machen. Diese Kritik ist aber fehl am
Platze. Die EU ist groß, nicht in allen Ländern sind die Handwerker
so gut ausgebildet wie bei uns. Hierzulande lernen sie bereits in der
Berufsschule, wie sie mit Chemikalien professionell umgehen. Zudem
darf man nicht vergessen, dass die Sache mitten im
Gesetzgebungsverfahren steckt. Jetzt ist der Zeitpunkt beim
Gesetze-Machen, wo externer Sachverstand hinzugezogen wird. Etwa von
den Handwerkern, die auf die Folgen für ihre Branche hinweisen. Nur
nebenbei: Diejenigen, die dem Politikbetrieb in Brüssel und Berlin
übelwollen, bezeichnen eben jenen Rat gern als "lobbygetrieben".
Dabei verkennen sie aber, dass eben jener Rat dazu beiträgt, Fehler
zu vermeiden.
Pressekontakt:
Lausitzer Rundschau
Telefon: 0355/481232
Fax: 0355/481275
politik@lr-online.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 05.06.2016 - 20:40 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1364926
Anzahl Zeichen: 1909
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Cottbus
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 417 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Lausitzer Rundschau: Nacharbeiten
EU-Pläne für Abfallgesetze - Bürokratie-Monster für Handwerker"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Lausitzer Rundschau (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Es ist übertrieben, Restaurantbesuche in der Corona-Pandemie noch stärker zu beschränken - indem wie jetzt in Sachsen und Brandenburg Geimpfte und Genesene zusätzlich einen negativen Schnelltest vorweisen müssen. 2G plus bevorzugt die Geboosterten vor jenen Erwachsenen beim Essen gehen, die
Fehlende Lobby für die Lausitz? - Zu den Abgeordneten in Bundestagsausschüssen ...
Für die Lausitz wird es ernst im Strukturwandel. Wichtige Entscheidungen zum Kohle-Ausstieg, aber auch zur Verteilung der zugesagten Milliarden-Zahlungen zur Anpassung des Wandels stehen an. Ein wichtiges Wort spricht dabei der Bundestag mit. Die entsprechenden Gesetze müssen dort verabschiedet
Sachsens neue Bürgerlichkeit - zum Regierungsbündnis in Corona-Zeiten ...
Meißen wird gern als die Wiege Sachsens bezeichnet. Aktuell hat der Kreis rund um die alte Bischofsstadt an der Elbe einen traurigen Rekord zu vermelden. Mit 2328,1 führt er die Inzidenz-Statistik an, dicht gefolgt vom benachbarten Mittelsachsen mit 2099,4. Das sind erschreckend hohe Zahlen, fü
Weitere Mitteilungen von Lausitzer Rundschau
Lausitzer Rundschau: Verehrtes Großmaul Zum Tod der Boxlegende Muhammad Ali ...
"Ich bin der König der Welt." Lange vor Leonardo di Caprio in "Titanic" hat ein anderer diesen Satz gesprochen - und gleich noch einen hinterher geschickt: "Ich habe die Welt erschüttert". Muhammad Ali war ein Großmaul, aber eines mit Botschaft. Er war ein begnad
Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu S 21 ...
Stuttgart 21 entwickelt sich für den Aufsichtsrat der Bahn AG zum Albtraum. Bahn-Chef Rüdiger Grube und Vorstand Volker Kefer versprechen Einsparungen und Baubeschleunigung. Doch warum sollte ihnen nun gelingen, was den Topmanagern über all die Jahre nicht gelang? Das Vertrauen des A
BERLINER MORGENPOST: Die Gewalt aus der Mitte / Kommentar von Jens Anker ...
Die Gesellschaft hat Fieber. Mit dem Aufkommen des Rechtspopulismus rund um Pegida und AfD ist die Temperatur gestiegen. Debatten werden hitziger geführt als noch vor Jahren. Und im Geheimen sinkt die Schwelle, auch physische Gewalt gegen flüchtende Menschen anzuwenden. 21 Angriffe auf Flüchtli
Rheinische Post: Wackelige NRW-Gesetze Kommentar Von Matthias Beermann ...
Um das neue Landesjagdgesetz ist lange gestritten worden. Viele Jäger empfinden es als ideologisch motivierte Gängelung, während es einigen Naturschützern noch längst nicht weit genug geht. Aber der Streit darüber wird womöglich demnächst keine Rolle mehr spielen, sollte das Gesetz vom




