Steinbach: Völkermord an Jesiden beenden und IS-Täter zur Rechenschaft ziehen
ID: 1370200
Eine Untersuchungskommission der Vereinten Nationen hat in einem
Bericht das Vorgehen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) gegen die
religiöse Minderheit der Jesiden im Irak und in Syrien als Völkermord
bewertet und von der internationalen Staatengemeinschaft Konsequenzen
gefordert. Dazu erklärt die Vorsitzende der Arbeitsgruppe
Menschenrechte und humanitäre Hilfe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion,
Erika Steinbach:
"Der in Genf vorgestellte Bericht der vom UN-Menschenrechtsrat
einberufenen Untersuchungskommission für Syrien dokumentiert, wie die
Terroristen des Islamischen Staates (IS) seit August 2014
systematisch mit Ermordungen, Vergewaltigungen, Versklavungen und
Aushungern gegen die rund 400.000 Menschen starke religiöse
Minderheit mit dem Ziel vorgeht, ihre Identität auszulöschen.
Wir unterstützen ausdrücklich den Appell der Kommission an den
Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, den Internationalen
Strafgerichtshof in Den Haag mit der Verfolgung der verantwortlichen
IS-Kommandeure zu beauftragen oder für diese Aufgabe ein
Sondertribunal einzurichten.
Die Terroristen hätten dem Bericht zufolge 2014 tausende Jesiden
aus ihren Siedlungsgebieten im irakischen Sindschar-Gebirge in das
benachbarte Syrien verschleppt. Dort seien sie seitdem extremer
Gewalt ausgesetzt. Männer sowie Jungen über zwölf Jahren seien von
ihren Familien getrennt, viele von ihnen nach Augenzeugenberichten
ermordet worden. Derzeit befänden sich noch immer mehr als 3.200
jesidische Frauen und Kinder in der Gewalt von IS-Terroristen, die
meisten innerhalb Syriens. Zahlreiche Frauen und Mädchen seien auf
Sklavenmärkten verkauft oder als Sexsklavinnen an IS-Kämpfer
"verschenkt" worden.
Die Feststellung des Völkermords muss zu einem entschlosseneren
Handeln auf der politischen Ebene führen. Die internationale
Staatengemeinschaft muss ihre Anstrengungen erhöhen, die Gewalt gegen
die Jesiden zu beenden und die Verantwortlichen entschlossen zu
verfolgen und für ihre Verbrechen zur Rechenschaft ziehen."
Pressekontakt:
CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
Internet: http://www.cducsu.de
Email: pressestelle@cducsu.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 17.06.2016 - 13:15 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1370200
Anzahl Zeichen: 2560
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 292 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Steinbach: Völkermord an Jesiden beenden und IS-Täter zur Rechenschaft ziehen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
CDU/CSU - Bundestagsfraktion (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Breiter Ansatz der unabhängigen Expertenkommission wird begrüßt Heute hat die unabhängige Regierungskommission die Empfehlungen für ein gutes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen in der digitalen Welt veröffentlicht. Dazu erklärt die Stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfra
Zippelius: Deutschland muss finanzielle Mittel für die UN gezielter einsetzen ...
Die gescheiterte Bewerbung für einen Sitz im Sicherheitsrat gibt Anlass zur Debatte Die Bewerbung Deutschlands für einen nichtständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat ist gescheitert. Als Konsequenz hat Bundesaußenminister Johann Wadephul eine deutlichere Positionierung Deutschlands gegenüber den
Mack: Neustart für starke Kommunen ...
Starke Kommunen sind Voraussetzung für einen funktionierenden Staat Die Arbeitsgemeinschaft Kommunalpolitik hat im Rahmen einer Klausurtagung und eines kommunalpolitischen Austauschs mit Ländervertretern über effektive Entlastung von Städten, Kreisen und Gemeinden beraten. Dazu erklärt der Vo
Weitere Mitteilungen von CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Westfalen-Blatt: Elmar Brok: "Die Brexit-Kampagne ist voller Lügen und Hass" ...
Der CDU-Europapolitiker Elmar Brok übt scharfe Kritik an den Machern der Brexit-Kampagne. "Die Brexit-Befürworter übersteigern nationalistische Gefühle und putschen Menschen auf. Den Kampf um die Argumente haben sie längst verloren. Ihre Kampagne baut auf Lügen, und sie ist voller Has
Tücken beim Berliner Testament ...
http://www.grprainer.com/rechtsberatung/erbrecht/testament-erbvertrag.html Das Berliner Testament, in dem sich die Ehepartner gegenseitig zu Alleinerben einsetzen, ist weit verbreitet. Neben Vorteilen hat das Ehegattentestament aber auch seine Tücken. GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater,
Magellan-Container: Anleger bangen um 350 Millionen Euro ...
http://www.grprainer.com/rechtsberatung/kapitalmarktrecht.html Anfang September soll voraussichtlich das reguläre Insolvenzverfahren über die Magellan Maritime Services GmbH eröffnet werden. Dann können Anleger ihre Forderungen beim Insolvenzverwalter anmelden. GRP Rainer Rechtsanwälte S
2016 Europe Day Dinner ...
Das 2016 Europe Day Dinner der Europäischen Handelskammer (European Chamber of Commerce, ECCT) wurde am 7. Juni 2016 unter dem Thema „Gemeinsam um ein besseres Taiwan streben“ abgehalten. Am Essen nahmen über 700 ausgewählte Gäste teil, darunter Präsidentin Tsai Ing-wen, Madeleine Majorenko




