Liefertermintreue als Verhandlungsgrundlage?
Projekt InTime deckt Erfolgsstrategien für das Lieferantenmanagement auf
Das Forschungsinstitut für Rationalisierung (FIR) und elf seiner Partner aus Forschung und Industrie untersuchen seit dem 1. September dieses Jahres Strategien für das optimale Lieferantenmanagement. Eine Umfrage als Bestandteil des Projekts „InTime“ soll erste Erkenntnisse liefern, die Unternehmen dabei unterstützen, die Termintreue der Lieferanten zu erhöhen und somit die Bestände zu senken.
Logo FIR(firmenpresse) - Die Online-Umfrage findet im Zeitraum vom 19. November 2009 bis zum 29. Januar 2010 statt. Sie richtet sich an engagierte Industrieunternehmen jeglicher Branchen, die durch ihre Teilnahme einen aktiven Beitrag zur Optimierung des Lieferantenmanagements leisten möchten. Die Umfrage beinhaltet unter anderem Fragen zur Lieferantenstruktur und zur Ermittlung von aktuellen Problemen in der Beschaffung.
„Während in der Automobilindustrie und im Handel bereits eine hohe Liefertermintreue erreicht wird, liegt die Liefertermintreue bei der kundenindividuellen Fertigung häufig noch bei nur 60 Prozent“, erklärt Alexander Kleinert, wissenschaftlicher Mitarbeiter des FIR. Neben möglichen Vertragsstrafen gegenüber den eigenen Kunden führt eine niedrige Termintreue zu erhöhten Sicherheitsbeständen, kostspieligen Um-planungen sowie längeren Durchlaufzeiten und letztendlich zu einem geringeren Servicegrad. Ziel des EU-Forschungsprojekts InTime ist es daher, dieses Marktversagen durch eine neue Herangehensweise zu überwinden, indem die Liefertermintreue ein frei verhandelbarer Bestandteil der Lieferantenleistung wird. Neben der finanziellen Bewertung der Liefertermintreue werden im Projekt inTime darauf aufbauende Verhandlungs¬mechanismen und eine Verhandlungsplattform entwickelt.
Die aktive Unterstützung des Projekts durch die Teilnahme an der Umfrage zahlt sich für die Unternehmen aus. Das FIR stellt allen Teilnehmern die Ergebnisse der Umfrage zur Verfügung und eröffnet somit den teilnehmenden Firmen neues Wissen und die Möglichkeit eine Vorreiterrolle im Lieferantenmanagement einzunehmen.
Interessierte Unternehmen können unter der folgenden Webadresse an der Umfrage teilnehmen http://survey.2ask.de/151226360d27035a/survey.html
Weitere Informationen über das FIR und das EU-Projekt inTime sind online abrufbar: http://www.fp7-intime.eu
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Das Forschungsinstitut für Rationalisierung e. V. (FIR) ist ein selbstständiger Forschungsdienstleister an der RWTH Aachen mit mehr als 55-jähriger Erfahrung in der Entwicklung und Anwendung von Methoden zur Steigerung von Wachstum und Beschäftigung. Das FIR ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF) und zählt rund 150 Mitgliedsunternehmen und Verbände mit mehr als 50 000 angeschlossenen Unternehmen.
In den drei Forschungsbereichen Dienstleistungsmanagement, Informationsmanagement und Produktionsmanagement gestalten in einer Netzorganisation rund 120 wissenschaftliche Mitarbeiter und studentische Hilfskräfte die Betriebsorganisation im Unternehmen der Zukunft.
Dipl.-Ing. Alexander Kleinert
Forschungsbereich Produktionsmanagement
Pontdriesch 14/16, 52062 Aachen
Tel.: +49 241 47705-436
E-Mail: alexander.kleinert(at)fir.rwth-aachen.de
Caroline Crott, BSc
Marketing, Corporate Branding
Kommunikationsmanagement
Pontdriesch 14/16, 52062 Aachen
Tel.: +49 241 47705 152
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Web: www.fir.rwth-aachen.de
Datum: 18.11.2009 - 11:26 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 137230
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Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Caroline Crott, BSc
Stadt:
Aachen
Telefon: +49 241 47705 152
Kategorie:
Forschung und Entwicklung
Meldungsart: Unternehmensinformation
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 18.11.2009
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