DIW-Chef Fratzscher nach dem Brexit: Wahrscheinlichkeit einer Wirtschaftskrise in Europa gering

DIW-Chef Fratzscher nach dem Brexit: Wahrscheinlichkeit einer Wirtschaftskrise in Europa gering

ID: 1373746
(ots) - Marcel Fratzscher, Chef des Deutschen Instituts für
Wirtschaftsforschung (DIW), ist davon überzeugt, dass es nach dem
Votum der Briten, die Europäische Union zu verlassen, nicht zu
Verwerfungen in Europa kommt. "Ich halte die Wahrscheinlichkeit einer
Wirtschaftskrise in Europa für gering", so Fratzscher in der Sendung
"Unter den Linden" im Fernsehsender phoenix (Montag, 27. Juni, 22:15
Uhr). Allerdings könne eine Ansteckungsgefahr bei anderen Staaten,
dem britischen Beispiel zu folgen, nicht ausgeschlossen werden.
Fratzscher prophezeite, dass Großbritannien viele Kompromisse werde
eingehen müssen, um weiterhin Handel mit der EU treiben zu können.
"Die Briten werden sich an die europäischen Regeln halten müssen,
wenn sie Teil des Binnenmarktes bleiben wollen." Der Brexit biete
jedoch auch neue Möglichkeiten für die EU. "Es ist die Chance auf
Erneuerung, auch um die Geburtsfehler des Euro zu verändern. Wir
brauchen nicht weniger Europa, sondern ein besseres Europa", meinte
Fratzscher.

Anderer Ansicht war der Europaabgeordnete Professor Bernd Lucke
(ALFA). Er forderte die EU auf, den Nationalstaaten mehr Rechte und
Verantwortung zurückzugeben. "Wenn man Europa immer mehr vertiefen
will, dann vertieft man auch die Entfremdung des Bürgers von der EU.
Die politischen Entscheidungsbefugnisse müssen wieder näher an den
Bürger heran."



Pressekontakt:
phoenix-Kommunikation
Pressestelle
Telefon: 0228 / 9584 192
Fax: 0228 / 9584 198
presse@phoenix.de
presse.phoenix.de



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Badische Zeitung: Die Europäische Union nach dem Brexit-Votum / In die Zange genommen
Leitartikel von Thomas Fricker Bundesteilhabegesetz umfassend nachbessern
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 27.06.2016 - 23:28 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1373746
Anzahl Zeichen: 1720

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Bonn



Kategorie:

Innenpolitik



Diese Pressemitteilung wurde bisher 406 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"DIW-Chef Fratzscher nach dem Brexit: Wahrscheinlichkeit einer Wirtschaftskrise in Europa gering"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

PHOENIX (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

NRW-Umweltminister Krischer: Fünf Jahre nach Flutkatastrophe fehlt im Bund Ansatz einer systematischen Klima-Anpassungspolitik ...
Der nordrhein-westfälische Umweltminister Oliver Krischer (Bündnis 90/ Die Grünen) hat anlässlich des fünften Jahrestages der Flutkatastrophe von 2021 die Klimapolitik der Bundesregierung scharf kritisiert. Bei phoenix sagte Krischer, ihm fehle der Ansatz einer "systematischen Klimaanpassu

Markus Söder im phoenix persönlich: "Der Faktor Macht ist maßlos überschätzt" ...
Welche Rolle spielt Macht in der Politik - und wie viel Gestaltung ist in Krisenzeiten möglich? Über diese und weitere Fragen spricht Theo Koll in der aktuellen Ausgabe von phoenix persönlich mit dem bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Vorsitzenden Markus Söder. Im Gespräch blickt Söder

Lettlands Präsident Edgars Rinkevics beim NATO-Gipfel über Europa: "Große Ankündigungen, aber wenig Taten" ...
Lettlands Präsident Edgars Rinkevics forderte am Rande des NATO-Gipfels im Interview mit dem Fernsehsender phoenix die Einheit des Militärbündnisses und äußerte Verständnis für die Forderung von US-Präsident Donald Trump nach mehr europäischer Verantwortung. Der US-Präsident habe recht, wa


Weitere Mitteilungen von PHOENIX


Badische Zeitung: Die Europäische Union nach dem Brexit-Votum / In die Zange genommen Leitartikel von Thomas Fricker ...
Hinter dem Drängen zur Eile steckt gewiss der verständliche Wunsch, wenigstens die Phase der Unsicherheit für Bürger und Wirtschaft überschaubar zu halten. Ebenso nachvollziehbar ist das Ansinnen, durch Härte gegenüber den Briten in der EU Frustabbau zu betreiben - und nebenbei andere M

NRZ: Preisverfall zwingt viele Landwirte in Nordrhein-Westfalen zur Aufgabe Seit Mai 2015 stellten 415 Milchbauern und 224 Sauenhalter die Viehhaltung ein ...
Der Preisverfall bei der Milch und beim Schweinefleisch haben vielen Bauern in Nordrhein-Westfalen zugesetzt. Wie sehr, das zeigen die neuen Ergebnisse der amtlichen Viehzählung vom Landesbetrieb Information und Technik. Nach Informationen der Neue Ruhr/Neue Rhein-Zeitung haben in NRW seit Mai 2

Westdeutsche Zeitung: JVA-Suizid in Wuppertal-Ronsdorf: 17-Jähriger laut Justizminister "zukunftsorientiert" ...
Wuppertal. Im Fall des 17-Jährigen, der sich am 11. Juni in der Jugend-Justizvollzugsanstalt Wuppertal-Ronsdorf mit einem Bettlaken erhängt hat, sieht Justizminister Thomas Kutschaty (SPD) bislang keinen Anlass zu Maßnahmen der Dienstaufsicht. "Zusammenfassend lässt sich mutmaßen, dass

WAZ: Selbstbedienung bekämpfen - Kommentar von Tobias Blasius zu Sparkassen ...
Die Landespolitik hat mit ihren Sparkassen viel Geduld gehabt. Seit Jahren wird Selbstverständliches eingefordert: Das öffentlich-rechtliche System soll darlegen, nach welchen Kriterien Sparkassen-Vorstände in NRW bezahlt werden. Doch Beharrungskräfte und Selbstbedienungsmentalität erwiesen


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z