Die meisten Jobs entstehen weiter in der Pflege / bpa Arbeitgeber zu den neuen Arbeitsmarktdaten der BA
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Arbeit ist der Wirtschaftsabschnitt "Pflege und Soziales" weiterhin
der größte Jobmotor in Deutschland. "Jede sechste Stelle, die in den
letzten zwölf Monaten neu geschaffen wurde, entstand im Bereich
Pflege und Soziales. Die Pflege ist Deutschlands Boombranche Nummer
eins. Niemand schafft in absoluten Zahlen mehr Jobs. Daran haben
gerade die privaten Anbieter einen großen Anteil", so bpa
Arbeitgeberpräsident Rainer Brüderle.
"Mit nahezu 2,2 Millionen Beschäftigten gehört die Pflege nun zu
den größeren Wirtschaftsabschnitten und liegt damit deutlich vor
anderen Bereichen wie zum Beispiel dem Baugewerbe und fast gleichauf
mit dem Gesundheitswesen (Krankenhäuser und Ärzte). Auch in Zukunft
werden in der Pflege und hier vor allem im privaten Bereich sichere
Jobs neu geschaffen. Deshalb sind alle gut beraten, Markt und
Wettbewerb in der Pflege zu stärken statt sie zu beschränken oder gar
ganz abzuschaffen. Nur private Investitionen werden in den kommenden
Jahren helfen, einen Pflegenotstand zu verhindern", sagte Brüderle.
"Unsere Branche könnte noch mehr Jobs schaffen. Doch der Mangel an
Fachkräften setzt uns derzeit Grenzen. Deshalb setzen wir alles
daran, in- und ausländische Fachkräfte für die Pflege zu gewinnen.
Das geplante Pflegeberufereformgesetz ist dabei keine Hilfe. Ganz im
Gegenteil. Es wird den Jobmotor Pflege eher ausbremsen. Auch das
laute und ständige Wehklagen von einzelnen Berufsverbänden über die
Arbeit in der Pflege sorgt nicht für einen Imagegewinn und löst auch
nicht unsere Herausforderungen", erklärte der Vizepräsident des
Arbeitgeberverbandes Bernd Meurer.
Insgesamt hat laut dem Arbeitsmarktbericht Juni 2016 der
Bundesagentur für Arbeit die Sozialversicherungspflichtige
Beschäftigung von April 2015 bis April 2016 um 681.400 Beschäftigte
zugenommen. Der Bereich "Pflege und Soziales" legte in diesem
Zeitraum um 111.000 Beschäftigte (+5, 3 Prozent) auf 2.193.200
Beschäftigte zu.
Die Zahlen (Seite 58) des Arbeitsmarktberichts Juni 2016 der
Bundesagentur für Arbeit finden Sie hier; http://www.statistik.arbeit
sagentur.de/Statistikdaten/Detail/201606/arbeitsmarktberichte/monatsb
ericht-monatsbericht/monatsbericht-d-0-201606-pdf.pdf
Pressekontakt:
Für Rückfragen: Olaf Bentlage, Tel.: 030 / 20075593-20
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Datum: 30.06.2016 - 13:18 Uhr
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