Der Rothirsch als Naturschützer / Das 8. Rotwildsymposium der Deutschen Wildtier Stiftung findet vom 7. bis 9. Juli in Baden-Baden statt
ID: 1377439
für viele ökologische Prozesse und ihr Wirken ist häufig
Ausgangspunkt für besonderen Artenreichtum und Biologische Vielfalt.
Doch selbst in unseren großen Schutzgebieten wie den National- oder
Naturparken und den Biosphärenreservaten wird unser größtes
heimisches Wildtier meist nur geduldet und nicht als Bestandteil der
zu schützenden ökologischen Prozesse wahrgenommen. Um diesen Konflikt
geht es seit heute auf dem 8. Rotwildsymposium der Deutschen Wildtier
Stiftung in Baden-Baden. Über 170 Teilnehmer aus Naturschutz-, Jagd-
und Forstbehörden, Politik und Wissenschaft kommen im Kurhaus Casino
zusammen, um bis Samstag über den Umgang mit großen Huftieren wie dem
Rothirsch in Großschutzgebieten zu diskutieren.
"In Großschutzgebieten muss sich der Umgang mit dem Rothirsch von
der intensiv durch Land- und Forstwirtschaft genutzten Landschaft
unterscheiden", fordert Professor Dr. Fritz Vahrenholt,
Alleinvorstand der Deutschen Wildtier Stiftung. Immerhin ein Drittel
der Fläche Deutschlands liegt in einem Großschutzgebiet. In vielen
dieser Gebiete darf sich Rotwild jedoch bereits per Gesetz nicht
ausbreiten. "Der Rothirsch lebt in Baden-Württemberg gerade einmal
auf vier Prozent der Landesfläche - das Biosphärengebiet Schwäbische
Alb ist beispielsweise per Gesetz rotwildfrei." Prof. Vahrenholt
plädiert dafür, Rotwildbezirke abzuschaffen oder wenigstens zu
erweitern.
Auf Flächen, die exklusiv der Natur vorbehalten sind, soll nach
den Vorstellungen der Deutschen Wildtier Stiftung der Einfluss von
Rothirsch & Co. als natürlicher Lebensraumgestalter verstanden und
unterstützt werden. Diese sogenannten Prozessschutzflächen, die zum
Beispiel in den Nationalparken liegen, entsprechen weniger als 1 %
der Fläche Deutschlands, machen unterm Strich aber weit über 100.000
Hektar oder 130.000 Fußballfelder aus. "Auf diesen Flächen sollte die
Jagd ruhen und Natur wirklich Natur sein dürfen", fordert Professor
Dr. Fritz Vahrenholt.
Kostenloses Bildmaterial: www.Presse.DeutscheWildtierStiftung.de
Pressekontakt:
Eva Goris, Pressesprecherin, Christoph-Probst-Weg 4, 20251 Hamburg,
Telefon 040 9707869-13, Fax 040 9707869-19,
E.Goris@DeutscheWildtierStiftung.de, www.DeutscheWildtierStiftung.de,
www.rothirsch.org
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 07.07.2016 - 10:02 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1377439
Anzahl Zeichen: 2593
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Hamburg
Kategorie:
Vermischtes
Diese Pressemitteilung wurde bisher 285 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Der Rothirsch als Naturschützer / Das 8. Rotwildsymposium der Deutschen Wildtier Stiftung findet vom 7. bis 9. Juli in Baden-Baden statt"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Deutsche Wildtier Stiftung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Ein schwarzer Schatten fliegt aus einer Baumkrone auf einen Spaziergänger herab, ein lautes Krächzen ertönt, bevor das dunkle Etwas kurz vor dem Zusammenstoß flatternd wieder abdreht: Dieses erschreckende Szenario kommt derzeit in baumreichen Gegenden häufig vor. Was ist da los? „Was wie ein
Rückkehr nach zwei Jahrhunderten: Wildkatze in Vorpommern nachgewiesen ...
In Mecklenburg-Vorpommern galt die Europäische Wildkatze seit rund 200 Jahren als verschollen. Nun konnte erstmals ein Vertreter dieser scheuen Art in Vorpommern genetisch nachgewiesen werden – auf den Flächen der Deutschen Wildtier Stiftung bei Strasburg. Es handelt sich um das derzeit nordöst
Am 20. Mai ist Weltbienentag ...
Der Name „Wildbienenhotel“ passt eigentlich nur bedingt: Denn anders als wir Menschen checken die summenden Bestäuber in ihr Hotel nicht ein, um sich wie im Urlaub zu entspannen. Stattdessen wird hier hart gearbeitet: Die Wildbienenweibchen bauen Nestkammern, tragen Blütenpollen und Nektar fü
Weitere Mitteilungen von Deutsche Wildtier Stiftung
Michael Mittermeiers Tochter bringt Ordnung in seinen Alltag ...
Er ist einer der bekanntesten Comedians in Deutschland, seine Frau macht Karriere als Musikerin. Mal ist der eine, mal der andere auf Tournee oder im Studio. Privat ist Michael und Gudrun Mittermeier vor allem eines wichtig: für ihre achtjährige Tochter da zu sein. "Manchmal geben wir uns
Charlotte Gainsbourg "hat vor allem Angst" (FOTO) ...
In ihren Filmen ist die französische Schauspielerin Charlotte Gainsbourg absolut furchtlos - im wirklichen Leben hat die 45-Jährige "vor allem Angst", wie sie der Zeitschrift BRIGITTE in ihrer aktuellen Ausgabe gesteht: "Ich fürchte die Wirklichkeit", sagt sie. "Be
5 Jahre Südsudan: Drohende Hungersnot und wirtschaftlicher Kollaps CARE fordert zum Jahrestag der Staatsgründung mehr Unterstützung für humanitäre Hilfe und den Friedensprozess im Land ...
Am kommenden Samstag, den 9. Juli jährt sich die Unabhängigkeit des Südsudans zum fünften Mal. Doch die anhaltenden Kämpfe zwischen Regierung und Oppositionskräften haben den Hunger und die Unsicherheit im jüngsten Land der Welt dramatisch verschlimmert, warnt die internationale Hilfsorgani
"The Last: Naruto - The Movie": Das große Finale exklusiv an zwei Terminen bei CineStar ...
Naruto ist der Held unzähliger Manga-Fans: Von 1999 bis 2014 hat die ganze Welt mit diesem Ninja in Mangas, Animes und auch Filmen mitgefiebert. Jetzt steht der große Showdown bevor: "The Last: Naruto - The Movie" ist am Donnerstag, den 11. August, um 20:00 Uhr und am Sonntag, den 14.




