Daimler: Umfangreiche Kooperation mit Renault geplant
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Daimler: Umfangreiche Kooperation mit Renault geplant
Vorstandsverträge von Andreas Renschler und Thomas Weber vor Verlängerung
Der Automobilkonzern Daimler AG will deutlich stärker mit dem französischen Konkurrenten Renault kooperieren als bislang bekannt. Das berichtet das manager magazin in seiner neuesten Ausgabe (Erscheinungstermin: 20.
November). Die Franzosen wollten nicht nur gemeinsam mit den Deutschen den wiederbelebten Smart Forfour entwickeln und bauen, heißt es in Konzernkreisen. Die Zusammenarbeit solle sich auch auf den kleineren Smart Fortwo erstrecken. Darüber hinaus sagen Daimler-Spitzenmanager, der Vorstandsvorsitzende Dieter Zetsche und sein Renault-Kollege Carlos Ghosn planten den gemeinsamen Bau von Dreizylinder-Motoren. Diese könnten auch für die Mercedes-Modelle A- und B-Klasse genutzt werden. Die Verhandlungen seien weit fortgeschritten, allerdings noch nicht abgeschlossen.
Daimler erwartet, dass sich die Pkw-Nachfrage auch im Premiumsegment in Richtung kleinerer Modelle verschieben wird. Autos wie der Smart sowie die
A- und B-Klasse gewinnen deshalb an Bedeutung. Ausgerechnet in diesem Segment verdient das Unternehmen bislang allerdings kein Geld. Deshalb sucht Daimler-Chef Zetsche schon seit Längerem nach Kooperationspartnern.
Die Unternehmen könnten sich zum Beispiel Entwicklungskosten teilen und beim Einkauf von höheren Stückzahlen profitieren.
Daimler hat in den ersten neun Monaten 2009 fast zwei Milliarden Euro Verlust vor Zinsen und Steuern geschrieben. Vorstandschef Zetsche gilt intern zwar längst nicht mehr als unumstritten. Dennoch steht er kurz vor einer Vertragsverlängerung. Der Aufsichtsrat werde ihn wahrscheinlich im März für eine weitere Amtszeit bestätigen, heißt es in Konzernkreisen. Auch die Verträge von Entwicklungschef Thomas Weber und Lkw-Vorstand Andreas Renschler würden dann verlängert.
Autor: Michael Freitag
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Hamburg, 19. November 2009
manager magazin
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Datum: 19.11.2009 - 18:35 Uhr
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