neues deutschland:Über Defizite und Bankenprobleme im Euroraum
ID: 1379241
den hohen Defiziten in Spanien und Portugal ganz einfach: »Wir müssen
die Regeln, die wir uns gegeben haben, anwenden«, sagte der deutsche
Finanzminister und machte sich für harte Strafen stark. Und die
werden wohl tatsächlich erstmals verhängt. Die Lehre aus dem
Brexit-Referendum scheint zu sein: Finanzpolitisch machen wir weiter
wie bisher, nur ziehen wir die Daumenschrauben richtig an. Dies zeugt
aber nicht von kluger Lehre, sondern von geistiger Leere. So wird
vergessen, dass Deutschland die Defizitgrenze öfter gerissen hat als
Spanien. Es geht aber nicht darum, endlich konsequent gegen alle
Vorstöße durchzugreifen, sondern darum, die bei der Eurogründung
ebenso willkürlich festgelegten wie unsinnigen Defizitkriterien
endlich zu entsorgen. Logische Folge ist nämlich die
Austeritätspolitik, die weite Teile Europas im Würgegriff der
Stagnation hält, was die Schuldenprobleme nur verschärft. Auch
Italiens neue Bankenkrise ist eine direkte Folge davon. Läuft die
Wirtschaft schlecht, wächst eben der Berg fauler Kredite. Den
gordischen Knoten kann nur der Staat mittels expansiver Finanzpolitik
durchschlagen. Wenn die Konjunktur dann wieder rundläuft, sind
Italiens Bankenprobleme entschärft - und Spanien wie Portugal haben
dank florierender Steuereinnahmen die Chance, die Verschuldung
zurückzufahren. Es ist also tatsächlich alles ganz einfach - nur eben
komplett anders, als es der Bundesfinanzminister immer darstellt.
Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion
Telefon: 030/2978-1722
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 12.07.2016 - 18:03 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1379241
Anzahl Zeichen: 1769
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Außenhandel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 330 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"neues deutschland:Über Defizite und Bankenprobleme im Euroraum"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
neues deutschland (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Tageszeitung "neues deutschland" erscheint von diesem Montag an wochentags mit neuem Layout und unter dem Titel "nd.DerTag". Die Wochenendausgabe heißt schon seit fast zwei Jahren "nd.DieWoche". Die Zeitung, die weiterhin als "Sozialistische Tageszeitung"
Viele Berliner Gewerbemieter beantragen Mietstundungen ...
Fast ein Viertel aller Gewerbemieter der Berliner landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft WBM haben für Mai und Juni eine Mietstundung beantragt. Darüber berichtet die in Berlin erscheinende Tageszeitung "neues deutschland". Das geht aus einer noch unveröffentlichten Antwort der Senatsver
"neues deutschland": EU-Abgeordnete Demirel: Mindestlohn unter zwölf Euro bedeutet Armutslohn ...
Die Europaabgeordnete der LINKEN Özlem Alev Demirel hat sich für eine schnelle Erhöhung des Mindestlohns in Deutschland auf wenigstens zwölf Euro pro Stunde ausgesprochen. "Alles andere bedeutet Armutslohn", sagte die Abgeordnete, die u.a. im Sozialausschuss des EU-Parlaments tätig is
Weitere Mitteilungen von neues deutschland
Die Vorteile des Brexit ...
Martin Schoeller, Vorstand Europe's 500, sieht durchaus auch Vorteile im Brexit: "Wir sollten uns nicht übermässig erregen oder wie ein beleidigter Liebhaber reagieren. Die Engländer sind selbst gespalten. Solche Abstimmungen würden in verschiedenen EU Ländern heute, vor allem wege
Mittelbayerische Zeitung: Tödliche Bedrohung - Wer dunkle Hautfarbe hat, fürchtet sich in den USA mit gutem Grund vor der Gewalt der Polizei. Von Thomas Spang ...
Stolz steht sie da, die junge Afro-Amerikanerin, im Sommerkleid und Ballerinas. Ihr gegenüber zwei Polizisten mit Helmen und Kampfanzügen, von denen weiße Plastikhandschellen baumeln. Dahinter eine Phalanx hochgerüsteter "Cops". Die Aufnahme stammt vom Fotografen Jonathan Bachmann,
Das Erste, Montag, 11. Juli 2016, 5.30 - 9.00 Uhr Gäste im ARD-Morgenmagazin ...
6.35 Uhr, Sven Giegold, Mitglied Europaparlament Bündnis90/Die Grünen, Thema: Brexit/Europa 7.05 Uhr, Dietmar Bartsch, Vorsitzender Die Linke, Thema: Rot-Rot-Grün 8.05 Uhr, Katarina Barley, SPD-Generalsekretärin, Thema: Rot-Rot-Grün Pressekontakt: WDR Presse und Information, Annet
Lausitzer Rundschau: Zum Nato-Gipfel in Warschau und zum Verhältnis zu Russland Rückversicherungen ...
Etwa 10000 Soldaten der Franzosen, Briten und Amerikaner gab es bis 1989 in West-Berlin, aber 400000 russische und 150000 DDR-Soldaten ringsum. Und dennoch fühlten sich die West-Berliner sicher. Denn es war klar, ein Angriff auf dieses eher symbolische Kontin




