Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu den Beziehungen zwischen den USA und der Türkei
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stehen nach dem gescheiterten Putsch-Versuch vor einer neuen
Belastungsprobe. Weise hat sich Washington bislang aus der
innertürkischen Fehde zwischen den einstigen Weggenossen Erdogan
und Gülen herausgehalten. Seit dem Zerwürfnis 2013 unterstellt
Erdogan dem islamischen Prediger im US-Exil in aller Regelmäßigkeit
Putschabsichten. Die USA brauchen Erdogan als Verbündeten, sehen in
Gülen aber keine Bedrohung. Die türkischen Machthaber fordern nun
jedoch einmal mehr die Auslieferung des alten Predigers. Sollten
sich die USA dagegen sperren, sei dies ein Indiz für die
Komplizenschaft Washingtons mit den Putschisten, lautet die
angesichts der prompten Solidarisierung Präsident Obamas mit
Erdogan während des Putsches absurde Unterstellung der türkischen
Regierung. Beweise blieb Ankara wie gewohnt schuldig. Entsprechend
verschnupft ist US-Außenministers John Kerry. Letztlich aber bleibt
den USA wie Europa nicht viel anderes übrig, als sich mit dem
Autokraten am Bosporus zu arrangieren. Die Lage in Syrien und die
Flüchtlingskrise lassen kaum eine andere Wahl.
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Datum: 19.07.2016 - 21:00 Uhr
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