Volksbund steht vor finanziell schwieriger Lage
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mögliche Pleite des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge erklärt
Präsident Markus Meckel: "Der Volksbund wird nach der den Gremien
vorliegenden mittelfristigen Finanzplanung schon in wenigen Jahren
durch den Rückgang von Spenden die Wahrnehmung seiner Aufgaben nicht
mehr finanzieren können. Wir gehen davon aus, dass bis 2020 die
Spenden und Mitgliedsbeiträge um jeweils 4 Prozent zurückgehen
werden, die Einnahmen aus Sammlungen um 3 Prozent, dabei aber die
Kosten um ca. 2 Prozent steigen werden allein aufgrund der Inflation
und Tarifsteigerungen. Ein mögliches Szenario ist, dass wir bis 2020
zu Fehlbeträgen von mehr als 20 Millionen kommen. Deshalb bin ich
seit Monaten im Gespräch mit der Bundesregierung und dem Deutschen
Bundestag, um diese Entwicklungen aufzufangen. Die gute Nachricht
ist, dass in der Politik die Bereitschaft groß ist, sich diesen
Problemen zu stellen."
Es gehe laut Meckel hier nicht darum, den Volksbund in die Pleite
zu reden, sondern die seit Jahren bekannten Realitäten ernst zu
nehmen und nach Wegen zu suchen, den Volksbund und seine Arbeit für
die Zukunft auf eine sichere Grundlage zu stellen. Dies wird aber nur
mit der gleichzeitigen Umsetzung grundlegender Reformen möglich sein.
Pressekontakt:
Hilke Vollmer
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.
Hauptstadtbüro
Lützowufer 1
10785 Berlin
Telefon: 030/ 230936 57
Mobil: 0152/ 33830114
Email: hilke.vollmer@volksbund.de
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Datum: 20.07.2016 - 13:39 Uhr
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