Rheinische Post: Patientenbeauftragter Laumann fordert mehr Medizin-Studienplätze
ID: 1382009
Karl-Josef Laumann (CDU), hat einen deutlichen Aufwuchs bei
Medizinstudienplätzen gefordert, um die hausärztliche Versorgung der
Zukunft zu sichern. "Wir bilden heute in Deutschland rund 2000 Ärzte
weniger aus als vor 20 Jahren, obwohl wir viel mehr Ärzte brauchen,
weil wir mit der Anerkennung des Bereitschaftsdienstes als
Arbeitszeit die EU-Arbeitszeitrichtlinie umgesetzt haben", sagte
Laumann der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post"
(Donnerstagausgabe). "Wir müssen daher dringend die Zahl der
Studienplätze erhöhen", erklärte der CDU-Politiker. Zudem müsse die
Allgemeinmedizin in den Studiengängen mit mehr eigenen Professuren
und Lehrstühlen aufgewertet werden. "Wenn wir heute nicht handeln,
werden wir in einigen Jahren einen erheblichen Versorgungsnotstand
auf dem Land bekommen", mahnte Laumann. Der CDU-Politiker verwies
darauf, dass die Hausärzte zentral für die Kostenentwicklung im
Gesundheitssystem seien. "Je besser die hausärztliche Versorgung ist,
desto besser kann das Gesundheitssystem auch finanziell beherrscht
werden", sagte Laumann. Man werde in Zukunft noch sehr viel mehr
Hausärzte brauchen, um die wachsende Zahl Pflegebedürftiger zu
versorgen. Zweidrittel der Medizinstudenten seien Frauen, die im
Durchschnitt nicht mehr so hohe Stundenzahlen erbringen würden. Dies
erhöhe den Bedarf an Ärzten weiter.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 21.07.2016 - 04:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1382009
Anzahl Zeichen: 1677
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 418 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Patientenbeauftragter Laumann fordert mehr Medizin-Studienplätze"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Rheinische Post: Arbeitgeberchef Kramer verteidigt hohen Teilzeit-Anteil von Frauen ...
Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer hat den hohen Anteil von Frauen an Teilzeit-Jobs verteidigt. Teilzeitarbeit habe "wesentlich dazu beigetragen, dass heute mehr Frauen in Beschäftigung sind als je zuvor", sagte Kramer der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Donne
Rheinische Post: Frauenunion lehnt Schwesigs Familiengeld ab ...
Das von Familienministerin Schwesig geplante Familiengeld für Teilzeit arbeitende Eltern von 300 Euro pro Kind und Monat stößt bei der Frauenunion auf Widerstand. "Das Konzept des Familiengeldes ist unausgegoren. Was Ministerin Schwesig plant, ist ein zielloses Ausschütten von Geld"
Rheinische Post: Flüchtlinge sollen Schwimmmeister werden ...
Der Bundesverband Deutscher Schwimmmeister (BDS) will Flüchtlinge zu Schwimmmeistern ausbilden lassen. "Das ist eine integrative Maßnahme, von der alle profitieren würden", sagte BDS-Präsidenten Peter Harzheim der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Donnerst
Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt/Innenpolitik Sachsen-Anhalter nehmen am häufigsten Medikamente ...
Die Menschen in Sachsen-Anhalt schlucken mehr Pillen als in jedem anderen Bundesland. Zu diesem Ergebnis kommt die Techniker Krankenkasse (TK) in ihrem aktuellen Gesundheitsbericht. Im Schnitt nahmen die Menschen in Sachsen-Anhalt beinahe täglich Medikamente ein - laut Statistik an 289 Tagen im J




