Sechs Monate Bauzeit für neuen Logistikstandort in Rheinberg Kreis Wesel.
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Durch politischen Druck wird der 3,1 Hektar große Logistikkomplex jetzt nicht über die Drüptsche Ley, sondern auf dem eigenen Grundstück selbst entwässert.
Ingenieurbüro Mischke(firmenpresse) - Zufrieden geht Maik Bettentrup, geschäftsführender Gesellschafter von Logproject, über seine Baustelle und erzählt stolz: „Wir sind im Plan. Die sechs Monate Bauzeit vom ersten Abschieben des Sandes bis zur Bezugsfertigkeit halten wir ein. Ende August übergeben wir an den Nutzer“.
Die reine Bauzeit steht aber in keinem Verhältnis zu den Arbeiten im Vorfeld. Nach Internen Aussagen gab es zweieinhalb Jahre Vorlaufzeit. "Wir haben uns mit der Politik und Verbände unterhalten, Umweltgutachten erstellen lassen, Kampfmitteluntersuchungen wurden gemacht, eine Entwässerungsplanung erstellt und was dem größten Zeitraum eingenommen hat, haben wir auch Naturschutzgutachten machen lassen.“ berichtet Bettentrup.
Neben der Verwendung einer Fassadenfarbe mit 30 Jahre Garantie gegen Farbveränderung, LED-Leuchten für den innen und außen Bereich mit einem jährlichen Einsparpotential von gut 45.000 Euro Stromkosten wurde auch das Thema des Niederschlagswassers ausgiebig Aufmerksamkeit geschenkt. Durch den Widerstands aus der Politik wird das komplette Gebäude jetzt nicht über die Drüptsche Ley, sondern auf dem eigenen Grundstück selbst entwässert. Das Regenwasser wird zunächst gesammelt und gedrosselt mittels Rigolen in den Boden eingeleitet.
Die Gebühr für die Einleitung von Niederschlagswasser in den gemeindlichen Abwasseranlage beträgt für Gemeinde Rheinberg jährlich 0,97€ / m² versiegelter Fläche. Durch die Versickerung auf dem eigenen Grundstück spart der zukünftige Nutzer pro Jahr über 30.000€. Neben den Einsparungen an den Betriebs- und Unterhaltskosten zieht die Umwelt einen noch größeren Nutzen.
Durch die dezentrale Versickerung von Niederschlagswasser wird die Grundwasserneubildung positiv beeinflusst, desweiteren werden Kanäle und Abwasserbetriebe entlastet und das Risiko eines Hochwassers wird vermindert.
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Datum: 28.07.2016 - 16:05 Uhr
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