BPI-Ratgeber: Mückenplage: Stiche richtig selbst behandeln
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selbst zu behandeln. "Gegen den Juckreiz nehmen Sie am besten
antihistaminhaltige Cremes oder Gels aus der Apotheke", empfiehlt
Britta Ginnow, Arzneimittelexpertin beim Bundeverband der
Pharmazeutischen Industrie (BPI). "Damit schwellen die Quaddeln
normalerweise gut ab. Mein Tipp gegen den unangenehmen Juckreiz:
Lagern Sie die Salbe vorher einige Zeit lang im Kühlschrank und
tragen Sie sie angenehm kühl auf."
Zusätzlich kann man die betroffene Hautstelle noch mit einer
Eispackung kühlen. "Passen Sie aber auf, dass Sie das Eis nie direkt
auf die Haut platzieren, denn dann drohen schmerzhafte Erfrierungen
der oberen Hautschichten. Wickeln Sie am besten ein Tuch um die
Eispackung und kühlen Sie nur etwa zehn Minuten lang", so die
Expertin.
"Sollte die Schwellung trotz Behandlung nicht besser oder sogar
schlimmer werden und sollten Symptome wie Schwindel, Übelkeit oder
sogar Atemnot auftreten, suchen Sie bitte sofort einen Arzt auf",
sagt Britta Ginnow. "Manche Menschen reagieren mit schwereren
allergischen Reaktionen auf Mückenstiche und brauchen dann schnell
medizinische Hilfe."
Wir kommt es eigentlich zu Schwellungen und Juckreiz? Das liegt an
den Eiweißstoffen, die beim Stich mit dem Mückenspeichel ins Blut des
Gestochenen transportiert werden. Daraufhin schütten die Hautzellen
Histamin aus und lösen eine allergische Reaktion an der
Einstichstelle aus: Die Haut wird rot, schwillt an und schmerzt.
Antihistaminika unterdrücken diese Reaktion.
HINWEIS: Die hier genannten allgemeinen Ratschläge bieten keine
Grundlage zur medizinischen Selbstdiagnose oder -behandlung. Sie
können keinen Arztbesuch ersetzen.
Pressekontakt:
Andreas Aumann, Tel. 030/27909-123, aaumann@bpi.de
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Datum: 03.08.2016 - 09:23 Uhr
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