Immobilienkreditrichtlinie schafft Unsicherheit - Wüstenrot-Chef beklagt "gutgemeinten Verbraucherschutz" bei Vergabe von Baudarlehen
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beeinträchtigt nach Angaben der Bausparkasse Wüstenrot die Vergabe
von Baudarlehen. "Sie hat manches erschwert oder zumindest
unübersichtlicher gemacht", sagte Wüstenrot-Chef Bernd Hertweck der
Deutschen Handwerks Zeitung. "Ob wir einen Kredit vergeben dürfen
oder ein Kunde ein Darlehen bekommt, ist ungewisser geworden, auch
durch gutgemeinten Verbraucherschutz." Allerdings könnten die
Bausparkassen davon auch profitieren. Die Rechtsgarantie auf ein
zukünftiges Bauspardarlehen sei nun "mehr wert ist als in der
Vergangenheit".
Nach Einschätzung des Wüstenrot-Chefs sind Immobilien derzeit noch
nicht generell überteuert. Hertweck kritisierte allerdings, dass sich
einige Anleger leichtfertig für den Kauf eines Hauses oder einer
Wohnung entschieden. "Einzelne Käufer gehen derzeit in der Tat
möglicherweise sehr große Risiken ein, wenn sie sich verführen
lassen, zu einem niedrigen Zins und einer zu geringen Tilgung zu
finanzieren." Es sei gefährlich, sich mit Laufzeiten bis zu 40 Jahre
und darüber hinaus locken zu lassen, sagte der Chef von Deutschlands
zweitgrößter Bausparkasse.
Das vollständige Interview finden Sie unter dhz.net/hertweck
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Datum: 11.08.2016 - 10:00 Uhr
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