neues deutschland: Zur Dominanz von Steuer-Reformverweigerern
ID: 1388721
Erbschaftsteuer klar: »Die vollständige Abschaffung ist und bleibt
die einzige gerechte, verfassungsrechtlich saubere und zugleich
unbürokratische Lösung«, so der Chef des Mittelstandsverbandes BVMW.
So skurril diese Forderung angesichts gewaltiger Vermögen im Umfang
von über 100 Milliarden Euro, die jährlich vererbt oder verschenkt
werden, anmuten mag: Sie stößt durchaus auf offene Ohren. Immerhin
ist es seit Jahrzehnten in Deutschland Praxis, dass zumindest
Betriebsvermögen in nahezu allen Fällen übertragen werden können,
ohne dass der Fiskus auch nur ein paar Brösel abbekommt. Trotzdem
behauptet die Mittelstandslobby seit Jahr und Tag, die
Erbschaftsteuer treibe Unternehmen samt ihren Mitarbeitern in den
Konkurs. Obwohl bisher nicht ein Beispiel dafür vorgelegt wurde,
folgt die Politik diesem Ruf, was zeigt, wie stark die Stellung der
Familienunternehmer ist. Von Rechts bis Links gelten sie pauschal als
die guten oder weniger schlimmen Kapitalisten. FDP und Teile der
Grünen wünschen mittlerweile sogar eine Flatrate bei der
Erbschaftsteuer, so dass beim Steuersatz gar nicht mehr zwischen
reich, mittelständisch und arm zu unterscheiden wäre. Natürlich: Mit
der Erbschaftsteuer werden sich nie die Finanzprobleme des Staates
lösen lassen. Zu einem gerechten Steuersystem gehört aber auch eine
verfassungsgemäße Reform, nach der alle Finanzstarken zahlen -
unabhängig davon, was vererbt wird. Dies ist also das genaue
Gegenteil einer Abschaffung.
Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion CvD
Telefon: 030/2978-1721
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 11.08.2016 - 17:32 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1388721
Anzahl Zeichen: 1798
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 329 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"neues deutschland: Zur Dominanz von Steuer-Reformverweigerern"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
neues deutschland (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Tageszeitung "neues deutschland" erscheint von diesem Montag an wochentags mit neuem Layout und unter dem Titel "nd.DerTag". Die Wochenendausgabe heißt schon seit fast zwei Jahren "nd.DieWoche". Die Zeitung, die weiterhin als "Sozialistische Tageszeitung"
Viele Berliner Gewerbemieter beantragen Mietstundungen ...
Fast ein Viertel aller Gewerbemieter der Berliner landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft WBM haben für Mai und Juni eine Mietstundung beantragt. Darüber berichtet die in Berlin erscheinende Tageszeitung "neues deutschland". Das geht aus einer noch unveröffentlichten Antwort der Senatsver
"neues deutschland": EU-Abgeordnete Demirel: Mindestlohn unter zwölf Euro bedeutet Armutslohn ...
Die Europaabgeordnete der LINKEN Özlem Alev Demirel hat sich für eine schnelle Erhöhung des Mindestlohns in Deutschland auf wenigstens zwölf Euro pro Stunde ausgesprochen. "Alles andere bedeutet Armutslohn", sagte die Abgeordnete, die u.a. im Sozialausschuss des EU-Parlaments tätig is
Weitere Mitteilungen von neues deutschland
Frankfurter Rundschau: Mehr in Bildung investieren ...
Wie wichtig Bildung nicht nur für wirtschaftlichen Erfolg, sondern auch für Integration ist, zeigt eine neue Studie zu Migration und Unternehmen. Noch immer sind Bürger mit Migrationshintergrund im Durchschnitt eher gering qualifiziert. Je höher qualifiziert sie jedoch sind, desto höher ist
Fristlose Kündigung erhalten: Tipps für Arbeitnehmer ...
Arbeitgeber muss fristlose Kündigung nicht begründen Im Kündigungsschreiben selbst muss der Arbeitgeber erst einmal keine Kündigungsgründe nennen. Wenn der Arbeitnehmer dann aber Kündigungsschutzklage erhebt und es zum Prozess kommt, muss der Arbeitgeber das Vorliegen eines Kündigungsgrund
neues deutschland: Einsatz der Berliner Polizei rund um die Rigaer Straße kostete schon mehrere Millionen Euro ...
Der Polizeieinsatz im Nordkiez des Berliner Ortsteils Friedrichshain hat im laufenden Jahr bereits einen »mittleren einstelligen Millionenbetrag« gekostet. Das sagte der Sprecher der des Landesverbandes der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Benjamin Jendro, der in Berlin erscheinenden Tageszeitu
Der Tagesspiegel: Caffier begrüßt Aufstockung von Sicherheitspersonal ...
Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier (CDU) unterstützt die Forderung von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU), nach den Anschlägen von Ansbach und Würzburg das Personal von Polizei, Bundeskriminalamt und Verfassungsschutz aufzustocken. Die Aufstockung des Personals u




