Karoline Herfurth: "Mein Smartphone kommt nicht mit ins Schlafzimmer"
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Fluch der ständigen Erreichbarkeit, Dating-Apps und ihre Leidenschaft
für Filme mit Tom Hanks
Die Schauspielerin Karoline Herfurth nervt es, permanent
erreichbar zu sein. "Am Wochenende habe ich mein Smartphone
eigentlich nie bei mir - und es kommt auch nicht mit ins
Schlafzimmer", sagte Herfurth im Interview mit DB MOBIL (Ausgabe
09/2016, EVT 26. August). "Mich erreicht man abends oft auch gar
nicht." Whatsapp sei zwar eine Riesenerleichterung, weil man schnell
Dinge austauschen könne. "Aber wenn ich nach einem
Zwölf-Stunden-Drehtag auch noch alle Nachrichten und Anfragen
beantworten soll, die tagsüber auf allen Kanälen auf mich
einprasseln, dann empfinde ich das manchmal wie eine zusätzliche
Stunde Arbeit. Ich hole das dann nach, wenn ich mal wieder ewig in
der Maske sitze."
Dennoch weiß Herfurth die Vorzüge mobiler Kommunikation zu
schätzen. Dass viele Menschen etwa beim Thema Dating-Apps immer noch
peinlich berührt sind, kann sie nicht nachvollziehen. "Online-Dating
ist heute ein ganz normaler Weg, ins Gespräch zu kommen. Ich habe das
noch nie gemacht, aber ich kenne viele Paare in meinem Umfeld, die
sich übers Internet kennengelernt haben und auch glücklich geworden
sind." Um Liebe in Zeiten von Smartphones geht es auch in Herfurths
Mitte September in den deutschen Kinos startendem Film "SMS für
dich", bei dem sie Regie führte, am Drehbuch mitschrieb und auch noch
die Hauptrolle spielt. Im DB MOBIL-Interview verriet die gebürtige
Ost-Berlinerin: "Ich liebe romantische Komödien, ich liebe 'Schlaflos
in Seattle', 'E-Mail für Dich', 'Pretty Woman' und eigentlich alle
Filme mit Tom Hanks." Zu seicht darf der Plot für die 32-Jährige
dabei nicht sein. "Berührt werde ich von so einem Film aber nur, wenn
unter all der Leichtigkeit und Komik ein Thema liegt, das Tiefe hat."
Pressekontakt:
Joachim Haack
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Datum: 25.08.2016 - 10:30 Uhr
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