neues deutschland: EU nach dem Brexit: Neoliberale Partnerschaft¶
ID: 1394975
die politischen Koordinaten durcheinander gebracht. Nicht nur in
London versucht man derzeit, den Schaden zu begrenzen. Nun schlägt
der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen vor, Großbritannien die Märkte
der EU weiterhin offen zu halten, ohne dass die Grenzen für Menschen
auf Jobsuche offen bleiben. Für rechtspopulistische britische
Brexit-Befürworter wäre diese »Kontinentale Partnerschaft« ein
Erfolg. Sie hätten mit einer Schließung der Grenzen für jobsuchende
EU-Bürger ihr Ziel erreicht, ohne dass sie dafür einen Preis zahlen
müssten. Gleichzeitig wäre es eine Bankrotterklärung für alle, die in
der EU noch irgendein progressives Projekt sehen. Was bleiben würde,
wäre eine rein neoliberale Partnerschaft, die nur die Wirtschaft frei
fließen lässt, aber nicht die Menschen. Genau dies zu sein werfen
linke Kritiker der EU gerne vor. Mit Röttgens Vorschlag würde es
vollends Wirklichkeit werden. Europa funktioniert so aber nicht. Soll
es weiterhin als ein gemeinsames Projekt bestehen, dann müssen erst
einmal die Menschen miteinander verbunden bleiben und nicht die
Märkte. Dies wurde in Zeiten der multiplen Krisen lange genug von der
Politik vernachlässigt, aus Angst vor dem Rechtspopulismus sogar
verdrängt. Doch für den Zusammenhalt Europas braucht es für die
Menschen offene Grenzen, die durch ein Ausscheiden Großbritanniens
aus der EU nicht in Frage gestellt werden dürfen.
Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion
Telefon: 030/2978-1722
Original Content von: neues deutschland, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 31.08.2016 - 17:58 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1394975
Anzahl Zeichen: 1798
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Außenhandel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 321 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"neues deutschland: EU nach dem Brexit: Neoliberale Partnerschaft¶"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
neues deutschland (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Tageszeitung "neues deutschland" erscheint von diesem Montag an wochentags mit neuem Layout und unter dem Titel "nd.DerTag". Die Wochenendausgabe heißt schon seit fast zwei Jahren "nd.DieWoche". Die Zeitung, die weiterhin als "Sozialistische Tageszeitung"
Viele Berliner Gewerbemieter beantragen Mietstundungen ...
Fast ein Viertel aller Gewerbemieter der Berliner landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft WBM haben für Mai und Juni eine Mietstundung beantragt. Darüber berichtet die in Berlin erscheinende Tageszeitung "neues deutschland". Das geht aus einer noch unveröffentlichten Antwort der Senatsver
"neues deutschland": EU-Abgeordnete Demirel: Mindestlohn unter zwölf Euro bedeutet Armutslohn ...
Die Europaabgeordnete der LINKEN Özlem Alev Demirel hat sich für eine schnelle Erhöhung des Mindestlohns in Deutschland auf wenigstens zwölf Euro pro Stunde ausgesprochen. "Alles andere bedeutet Armutslohn", sagte die Abgeordnete, die u.a. im Sozialausschuss des EU-Parlaments tätig is
Weitere Mitteilungen von neues deutschland
BDI-Präsident Grillo: "Deutschland und Italien müssen gemeinsam Vorreiter in der Digitalisierung werden" ...
- Richtung stimmt, aber in der Umsetzung zu langsam - Erstklassige Infrastruktur vom Breitband bis zur Rechtsordnung erforderlich - Italienischer Reformkurs muss kräftig weitergehen "Deutschland und Italien müssen gemeinsam Vorreiter in der Digitalisierung werden." D
neues deutschland: Brüssels Entscheidung zu Apple: Nicht nur Wettbewerb ...
Nun hat die EU-Kommission ein Machtwort gesprochen: Der IT-Konzern Apple muss bis zu 13 Milliarden Euro an Steuern an Irland nachzahlen, die ihm unrechtmäßig an Vergünstigungen genehmigt wurden. So froh einige über diesen Schritt gegen aggressive Steuervermeidung von Konzernen sein mögen, gr
WAZ: WAZ-Exclusiv Vorabmeldung : Grüne fordern Abbruch der TTIP- und Ceta-Gespräche ...
Deutschland solle es Frankreich gleichtun und sich für einen Abbruch der TTIP-Verhandlungen aussprechen. Das fordern die Grünen. "Diese TTIP-Verhandlungen sind aussichtslos, auch Deutschland sollte sie abbrechen. Die Befürworter von TTIP reiten ein totes Pferd", sagte Anton Hofreiter,
Pazderski: TTIP jetzt stoppen! ...
Zum französischen TTIP-Stopp erklärt AfD-Vorstandsmitglied Georg Pazderski: "Frankreich fordert den Stopp der TTIP-Verhandlungen, jetzt muss Deutschland nachziehen. Denn die deutschen Bürger sehen das Freihandelsabkommen mit den USA mindestens genauso kritisch wie Franzosen. Geheimni




