Wird Wohnen unbezahlbar? / "ZDF.reportage"über den "Miet-Wahnsinn" in Deutschlands Hauptstadt (FOTO)
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(ots) -
Kaum ein anderes Thema beschäftigt die Berliner so wie die Frage
nach einer bezahlbaren Wohnung. Über mehrere Wochen begleitete
Autorin Meike Materne Menschen bei der Suche nach einer für sie
erschwinglichen Unterkunft. Am Sonntag, 11. September 2016, 18.00
Uhr, fragt sie in der "ZDF.reportage": "Miet-Wahnsinn in Deutschland
- Ist Wohnen unbezahlbar?"
Im Berliner Innenstadtbereich haben es Normalverdiener bei der
Wohnungssuche schwer. Die Durchschnittsmiete liegt mittlerweile bei
neun Euro pro Quadratmeter, netto, kalt. Im angesagten Bezirk Mitte
werden bereits Spitzenpreise von 16 Euro erreicht. Doch selbst
"Durchschnittsmieten" um die sieben bis acht Euro können sich viele
nicht mehr leisten.
"Früher war im Prenzlauer Berg alles grau, das will keiner zurück
haben. Dass sich aber ein Berliner hier keine Wohnung mehr leisten
kann, ist eine Katastrophe", ärgert sich ein Protagonist in der
"ZDF.reportage" über die rasant steigenden Mieten in seinem Kiez.
Bis 2030 wird die Berliner Bevölkerung auf fast vier Millionen
Einwohner wachsen - die deutsche Hauptstadt gilt als hip, und das
verstärkt den Druck auf den Wohnungsmarkt. Hinzu kommen Tausende von
Flüchtlingen. Bis Mai 2016 waren es fast 55 000, die in Berlin
geblieben sind. Ist ihr Aufenthaltsstatus geklärt, können sie
ebenfalls auf Wohnungssuche gehen und werden zu Konkurrenten für
Durchschnittsverdiener.
Die "ZDF.reportage" begleitet Wohnungssuchende in Berlin und
zeigt, welche bürokratischen Hürden sie nehmen müssen und welche
Erfahrungen sie bei Wohnungsbesichtigungen machen.
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Datum: 07.09.2016 - 11:47 Uhr
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