Hardt: Aufhebung der Russland-Sanktionen erst nach vollständiger Umsetzung von Minsk
ID: 1403160
Duma-Abgeordnete von der Krim prüfen
Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel hat vor seiner Reise nach
Moskau am Mittwoch erneut eine schrittweise Aufhebung der Sanktionen
gegen Russland ins Spiel gebracht. Dazu erklärt der außenpolitische
Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jürgen Hardt:
"Nach der Bombardierung eines UN-Hilfskonvois in Syrien erwartet
die CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, dass Wirtschaftsminister
Gabriel deutliche Worte gegenüber dem russischen Präsidenten Putin
findet. Russland muss seinen Einfluss auf den syrischen Machthaber
Assad geltend machen, um derartige eklatante und unverzeihliche
Verletzungen des Kriegsvölkerrechts zu unterbinden. Er muss auch auf
eine unabhängige internationale Untersuchung dringen.
Die Äußerungen von Minister Gabriel, nach denen die Sanktionen
gegen Russland schrittweise aufgehoben werden können, kann die
CDU/CSU-Fraktion nicht nachvollziehen. Wir unterstützen ausdrücklich
die Auffassung der G7-Staaten, dass eine Aufhebung der Sanktionen an
die vollständige Umsetzung des Minsker Abkommens gekoppelt ist. Einen
Rabatt kann es angesichts der massiven Verletzungen des Völkerrechts
von Seiten Russlands nicht geben. Mit der Annexion der Krim und dem
Vorgehen in der Ostukraine stellt Russland die europäische
Friedensordnung nach 1945 mutwillig und gewaltsam in Frage.
Deshalb sollte auch eine Erweiterung der Sanktionsliste um die
vier Abgeordneten von der Krim geprüft werden, die bei den russischen
Parlamentswahlen vergangenen Sonntag völkerrechtswidrig in die
Staatsduma gewählt wurden."
Pressekontakt:
CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
Internet: http://www.cducsu.de
Email: pressestelle@cducsu.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 21.09.2016 - 16:47 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1403160
Anzahl Zeichen: 2059
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Außenhandel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 368 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Hardt: Aufhebung der Russland-Sanktionen erst nach vollständiger Umsetzung von Minsk"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
CDU/CSU - Bundestagsfraktion (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Bundesbeteiligung an der kommunalen Altschuldenlösung ist wichtiger Baustein Der Deutsche Bundestag berät heute in erster Lesung das Gesetz zur Entlastung von Ländern und Kommunen, mit dem der Bund sich an der Lösung der kommunalen Altschuldenproblematik beteiligt. Dazu erklärt der Vorsitzend
Mack: Bund erleichtert kommunale Investitionsmöglichkeiten ...
Starkes Signal an struktur- und finanzschwache Kommunen Der Deutsche Bundestag verabschiedet am heutigen Donnerstag das Infrastruktur-Zukunftsgesetz und ändert damit auch die Förderbedingungen der Kommunen. Dazu erklärt der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Kommunalpolitik der CDU/CSU-Bundest
Weisgerber/König: Gefahren aus dem Netz gehören in kein Kinderzimmer ...
Breiter Ansatz der unabhängigen Expertenkommission wird begrüßt Heute hat die unabhängige Regierungskommission die Empfehlungen für ein gutes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen in der digitalen Welt veröffentlicht. Dazu erklärt die Stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfra
Weitere Mitteilungen von CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Jung: Erster kleiner Schritt auf dem Weg zu einer dauerhaften Feuerpause ...
Entflechtung der Streitkräfte in der Ostukraine muss weitergehen Die ukrainische Regierung und die Separatisten haben sich auf einen Rückzug ihrer Truppen an drei Stellen des Konfliktgebiets in der Ostukraine geeinigt. Dazu erklärt der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfr
US-Präsidentschaftswahl 2016 | Fünf lange Nächte und ein Doku-Thementag bei phoenix - ab Dienstag, 27. September 2016 ...
Nach den Nominierungsparteitagen der Demokraten und Republikaner geht der US-Wahlkampf in die heiße Phase. Wer wird nach Barack Obama ins Weiße Haus einziehen? Donald Trump, polarisierend wie kaum ein Spitzenkandidat vor ihm, überzeugt unter weißen Amerikanern eine solide Stammwählerschaft.
Stuttgarter Zeitung: zur gescheiterten Waffenruhe in Syrien ...
Das Regime will keinen Frieden, Baschar al-Assad will ganz Syrien zurückerobern. So muss man wohl die Botschaft aus Damaskus verstehen am Ende der siebentägigen Waffenruhe, die ihm das verbündete Russland und die feindlichen USA mit ihrem Vertrag von Genf vor die Nase gesetzt hatten. Der Dik
Weser-Kurier: Carolin Henkenberens zu UN-Erklärung zu Flüchtlingen ...
Kritiker nennen die New Yorker Erklärung ein Lippenbekenntnis. Das ist unfair und kontraproduktiv. Gerade weil verbindliche Kompromisse so schwierig sind, sind Absichtserklärungen ein politisches Instrument. Man kann die Vereinten Nationen für vieles kritisieren: für ihre unzeitgemäße Mach




