Rheinische Post: Rentenversicherungs-Chef Reimann fordert Debatteüber höheres Rentenalter
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Bund, Axel Reimann, hat gefordert, über den weiteren Anstieg des
Renteneintrittsalters über 67 Jahre hinaus ab 2031 zu debattieren.
"Zu den Stellschrauben, über die zu diskutieren sein wird, gehört
neben dem Rentenniveau, dem Beitragssatz und dem Bundeszuschuss aus
Steuermitteln sicher auch das Renteneintrittsalter", sagte Reimann
der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Samstagausgabe).
"Man muss schauen, ob das Renteneintrittsalter - wie jetzt in der
Phase bis 2031 - auch danach weiter angehoben werden muss", sagte der
Renten-Chef. "Schließlich steigen auch die Lebenserwartung und damit
die zu erwartenden Rentenbezugszeiten", argumentierte Reimann. "Das
sollte man aber erst entscheiden, wenn eine einigermaßen verlässliche
Einschätzung zur weiteren Entwicklung der Rahmenbedingungen
vorliegt", fügte Reimann hinzu. "In jedem Fall sollte alles dafür
getan werden, um die Beschäftigung auf einem hohen Stand zu halten",
betonte er. Im Zuge einer nächsten Rentenreform müsse es auch um die
Beitragsbegrenzung in der Zeit nach 2030 gehen, forderte Reimann.
"Bisher haben wir Leitplanken für die Zeit bis 2030. Auch für die
Zeit danach brauchen solche Leitplanken sowohl für das Rentenniveau
als auch für den Beitragssatz. Das ist aus meiner Sicht wichtig,
damit in der Gesellschaft die Akzeptanz für die gesetzliche Rente
auch auf lange Sicht bestehen bleibt." Arbeitsministerin Andrea
Nahles (SPD) hatte bisher nur davon gesprochen, dass es eine
"Haltelinie" nach unten beim künftigen Rentenniveau geben müsse.
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Datum: 01.10.2016 - 04:00 Uhr
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