Lausitzer Rundschau: Das gezähmte Monster
Bauaufsicht genehmigt Brandschutz am BER in Schönefeld
ID: 1409305
Entrauchungsanlage im Hauptstadtflughafen BER einen treffenden Namen
gegeben: das Monster. Die Bezeichnung trifft es. Die Maschinen und
Steuerungen, die im Fall eines Feuers die giftigen Gase aus dem
Hauptterminal schnell absaugen sollen, haben sich tatsächlich im
Laufe der scheinbar unendlichen Bauzeit des Flughafens zu einem
beinahe unbeherrschbaren Monstrum entwickelt. Das inzwischen weltweit
verlachte Großprojekt in Schönefeld ist mit den Jahren immer weiter
gewachsen, weil die zu erwartenden Fluggastzahlen immer größer
wurden. Mit immer gigantischeren Motoren und nicht minder
gigantischen Steuereinrichtungen sollte das Flächenwachstum technisch
ausgeglichen werden. Aber die praktischen Tests und die Berechnungen
der technischen Prüfer widerlegten immer wieder alle gigantomanen
Theorien. Das "Monster" scheint jetzt gezähmt. Die Genehmigung für
das Entrauchungs-Monster aber ist - typisch BER - wieder einmal nur
ein neuer Anfang. In den nächsten Monaten wartet auf die Prüfer des
Bauordnungsamtes im Dahme-Spreewald-Kreis ein weiterer Nachtrag zur
Baugenehmigung - es ist der sechste. Niemand kann heute sicher
ausschließen, dass in den gigantischen Aktenbergen nicht noch ein
"Monster" schlummert.
Pressekontakt:
Lausitzer Rundschau
Telefon: 0355/481232
Fax: 0355/481275
politik@lr-online.de
Original-Content von: Lausitzer Rundschau, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 06.10.2016 - 20:20 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1409305
Anzahl Zeichen: 1649
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Cottbus
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 389 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Lausitzer Rundschau: Das gezähmte Monster
Bauaufsicht genehmigt Brandschutz am BER in Schönefeld"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Lausitzer Rundschau (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Es ist übertrieben, Restaurantbesuche in der Corona-Pandemie noch stärker zu beschränken - indem wie jetzt in Sachsen und Brandenburg Geimpfte und Genesene zusätzlich einen negativen Schnelltest vorweisen müssen. 2G plus bevorzugt die Geboosterten vor jenen Erwachsenen beim Essen gehen, die
Fehlende Lobby für die Lausitz? - Zu den Abgeordneten in Bundestagsausschüssen ...
Für die Lausitz wird es ernst im Strukturwandel. Wichtige Entscheidungen zum Kohle-Ausstieg, aber auch zur Verteilung der zugesagten Milliarden-Zahlungen zur Anpassung des Wandels stehen an. Ein wichtiges Wort spricht dabei der Bundestag mit. Die entsprechenden Gesetze müssen dort verabschiedet
Sachsens neue Bürgerlichkeit - zum Regierungsbündnis in Corona-Zeiten ...
Meißen wird gern als die Wiege Sachsens bezeichnet. Aktuell hat der Kreis rund um die alte Bischofsstadt an der Elbe einen traurigen Rekord zu vermelden. Mit 2328,1 führt er die Inzidenz-Statistik an, dicht gefolgt vom benachbarten Mittelsachsen mit 2099,4. Das sind erschreckend hohe Zahlen, fü
Weitere Mitteilungen von Lausitzer Rundschau
Lausitzer Rundschau: Drei Wegmarken Die Lage der Großen Koalition nach ihrem Spitzentreffen ...
Für ihr intensives Ringen um Ergebnisse sollte man die Große Koalition nicht automatisch kritisieren. Zum Teil lassen sich die Projekte, die sie noch auf der Agenda hat, eben nicht so schnell lösen. Siehe Rente. Schon gar nicht, wenn Finanzminister Wolfgang Schäuble fehlt. Es sind kompliziert
WAZ: Keine freie Wahl der Sozialhilfe - Kommentar von Stefan Schulte zur EU-Zuwanderung ...
Schrecklich durcheinander gehen die Debatten zur Zuwanderung. Zwischen Kriegsflüchtlingen, Arbeitsmigranten und Armutsflüchtlingen wird spätestens hinter der bayrischen Grenze nimmer mehr unterschieden. Im CSU-Duktus ist das einerlei, strömen eh alle in unsere gesegneten Sozialsysteme. Di
Mitteldeutsche Zeitung: zu Polen und Abtreibung ...
Kaczynski hat sich ohne Not von zwei Seiten in die Enge treiben lassen. Von rechts drängten ihn fundamentalistische Lebensschützer zu einer mittelalterlich anmutenden Verschärfung des Abtreibungsrechts. Von links stiegen nicht nur Feministinnen auf die Barrikaden. Auch die zuletzt schwächeln
Mitteldeutsche Zeitung: zu Manager-Gehältern ...
Der Manager verdient also nach landläufiger Meinung zu viel. Aber wann wird aus viel zu viel? Da Gleichheit bei den Einkommen nicht angestrebt wird, sondern bloß gerechte Unterschiede, stellt sich die Frage nach dem Maßstab der Gerechtigkeit. Gern wird hier die Leistungsgerechtigkeit ins Feld




