Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum zweiten TV-Duell Trump/Clinton
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und Hillary Clinton damit den Wahlsieg beschert. Jeder andere Ausgang
hätte die Republikaner dazu bewegt, sich nach einem Ersatzkandidaten
umzuschauen. Trump hat alles getan, den harten Kern seiner
schrumpfenden Basis bei der Stange zu halten. Der lebt wie der
Kandidat selbst in einem alternativen Universum. Bei den strategisch
wichtigen Wählergruppen in den alles entscheidenden Swing-States hat
sich Trump weiter geschadet. Wie die Wähler dort auch das
Eingeständnis nicht schätzen dürften, dass der Milliardär über Jahre
keine Einkommenssteuern bezahlt hat. Clinton versäumte es, Trump in
der Debatte k.o. zu schlagen, siegte aber nach Punkten. Das lässt die
Republikaner mit einem großen Problem zurück. Die Partei bleibt nun
bis zum 8. November dem Monster ausgeliefert, das sie selbst
geschaffen hat. Jedenfalls stehen die Chancen nicht schlecht, dass
Trump die Konservativen damit nicht nur das Weiße Haus, sondern
darüber hinaus auch die Mehrheit im Senat kosten könnte.
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Datum: 10.10.2016 - 21:00 Uhr
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