Neue Westfälische (Bielefeld): Jura-Professor Fisahn, Rechtsvertreter der CETA-Gegner, fühlt sich nach dem Karlsruher Richterspruch als Sieger
ID: 1412312
Rechtswissenschaftler und Prozess-Vertreter der CETA-Gegner in
Karlsruhe, fühlt sich nach der Entscheidung des
Bundesverfassungsgerichts zum Freihandelsabkommen als Sieger. Es
habe ihn "positiv überrascht", dass das Gericht "harte Auflagen" für
die Bundesregierung verkündet habe, erklärt Fisahn im Gespräch mit
der Neuen Westfälischen Zeitung in Bielefeld (Freitagausgabe).
"Damit wurde unserem Anliegen weitgehend Rechnung getragen", sagt
Fisahn. So müsse nun im obersten CETA-Ausschuss, "der bindende
Entscheidungen treffen kann", auch ein deutscher
(Parlaments-)Vertreter sitzen. Der Jura-Professor kritisiert das
"schlampig erarbeitete Vertragswerk", das viele Fragen offen lasse
und nicht einmal kläre, ob in punkto Kündigungsrecht die EU oder
Deutschland der Vertragspartner von Kanada ist.
Die Sorge von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD), dass bei
einem CETA-Stopp weltweit Handelspartner, darunter auch Kanada, das
Vertrauen in die Union und Deutschland verlieren würden, ist nach
Ansicht von Fisahn unbegründet gewesen. "Die Verhandlungen mit Kanada
hätten sich nur verzögert."
Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de
Original-Content von: Neue Westf?lische (Bielefeld), übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 14.10.2016 - 05:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1412312
Anzahl Zeichen: 1539
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bielefeld
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 408 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue Westfälische (Bielefeld): Jura-Professor Fisahn, Rechtsvertreter der CETA-Gegner, fühlt sich nach dem Karlsruher Richterspruch als Sieger"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Westfälische (Bielefeld) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Hunderte Tankstellen in Nordrhein-Westfalen verstoßen gegen die gesetzliche Spritpreisregel - doch geahndet wird bislang kein einziger Fall. Seit Anfang April wurden in NRW insgesamt 2.634 unzulässige Preiserhöhungen durch 447 Tankstellen registriert, wie aus einer Analyse von Daten des Bundeskar
Verdi-Chef Werneke: AfD hätte bei uns keine Chance ...
Bielefeld. Verdi-Chef Frank Werneke sieht derzeit keinen wachsenden Einfluss der AfD auf die Gewerkschaften im Land. Auf die Frage im Interview mit der "Neuen Westfälischen" (Bielefeld), ob der Einfluss der AfD auch in Gewerkschaften zunehme, sagt Werneke: "In den Gewerkschaften nich
Verdi-Chef sieht Angriff auf alle Bereiche des Sozialstaats ...
Bielefeld. Der Chef der Vereinigten Dienstleistungsgesellschaft Verdi, Franke Werneke, warnt davor, Reformen auf dem Rücken der Beschäftigten durchzusetzen. "Es gibt gerade einen Angriff auf praktisch alle Bereiche des Sozialstaats - auf Arbeitnehmerrechte, Kündigungsschutz, Lohnfortzahlung
Weitere Mitteilungen von Neue Westfälische (Bielefeld)
Neue Westfälische (Bielefeld): Bielefelder JVA-Leiter beklagt Probleme mit aggressiven Gefangenen ...
Bielefeld. In den Gefängnissen in NRW macht ein neuer Typ aggressiver Häftling enorme Probleme. Uwe Nelle-Cornelsen, Leiter der JVA Bielefeld-Brackwede, erklärte gegenüber der in Bielefeld erscheinenden Neuen Westfälischen, dass es vor allem mit dem arabisch sprechenden Teil der Insassen Sc
Rheinische Post: Landesregierung NRW für Börsenfusion ...
Die nordrhein-westfälische Landesregierung stimmt den Plänen für eine Fusion der Börsen Düsseldorf und Hamburg/Hannover zu. "Die Börsenaufsichtsbehörde begleitet das Vorhaben positiv und sieht darin die Möglichkeit einer dauerhaften Sicherung und Stärkung des Börsenplatzes Düssel
Rheinische Post: Gewerkschaft der Polizei fordert Videoüberwachung in Haftanstalten ...
Der Vize-Chef der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Jörg Radek, hat eine permanente Überwachung mutmaßlicher Selbstmordattentäter durch Videokameras oder Sitzwachen in Haftanstalten gefordert. "Wir brauchen eine permanente Überwachung von potenziellen Selbstmordattentätern in den Hafta
Rheinische Post: Wegen Suizids des IS-Terrorverdächtigen fragt die Union nach der Rolle des Bundesjustizministers ...
Nach dem Selbstmord des Terrorverdächtigen Dschaber al Bakr verlangt die Union Klarheit über Verantwortlichkeiten auf Bundesebene. "In diesem Zusammenhang wird auch der Bundesjustizminister seinen Beitrag zur Aufklärung zu leisten haben", sagte Unions-Rechtsexpertin Elisabeth Winke




