Kompakt und kostengünstig
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Kompakt und kostengünstig
Airbag-Steuergerät AB plus von Bosch
- Integration der ESP®-Inertialsensorik im Airbag-Steuergerät
- Beschleunigungs- und Drehratensensorik für alle Raumachsen integrierbar
- Geringere Systemkosten und geringerer Bedarf an Bauraum
Der Schleuderschutz ESP® und das Rückhaltesystem benötigen sehr genaue Daten über die tatsächliche Fahrzeugbewegung. Die dafür erforderlichen Sensoren werden bislang möglichst nahe dem Fahrzeugschwerpunkt untergebracht. Das Zusammenführen der beiden Sensorblöcke spart Kosten. Dieses Integrationskonzept ist am besten geeignet für Fahrzeuge, bei denen neben den Airbags auch ESP® zur Standardausstattung gehört. Ein weiterer Vorteil: Neben dem wegfallenden Gehäuse und dem geringeren Bauraumbedarf vereinfacht sich die elektrische Anbindung.
Das AB-plus-Steuergerät bietet sämtliche Funktionen der herkömmlichen Crashsensierung für die passive Sicherheit: Neben Front-, Seiten- und Heckcrash-Erkennung kann optional eine Überrollsensierung umgesetzt werden. Des Weiteren lässt sich ein aktives Fußgänger-Schutzsystem integrieren. Dabei ist das System flexibel skalierbar bezüglich der Anzahl der Zündkreise, der Sensorschnittstellen für periphere Crashsensoren und der integrierten Inertialsensoren. Durch die direkte Anbindung der Inertialsensoren auf der Leiterplatte im Airbag-Steuergerät lässt sich auch der Aufwand für neue Funktionen reduzieren, die auf der Vernetzung von Airbag-Steuerung und ESP® basieren.
Zwei weitere Integrationskonzepte von Bosch
Neben AB plus bietet Bosch noch zwei weitere Lösungen für die Integration der Inertialsensorik in bestehende Steuergeräte an. So ist seit 2008 eine ESP®-Variante in Serie, bei der die Sensoren im ESP®-Steuergerät selbst verbaut sind. Dieses ist direkt am Hydraulikaggregat angebracht und im Motorraum verbaut. Die Integration in das ESP® ist grundsätzlich bei Fahrzeugmodellen von Vorteil, die nicht durchgängig mit dem Schleuderschutz ausgerüstet sind. Sollen noch mehr Sensoren oder Steuergeräte gebündelt werden, ist die Domain Control Unit (DCU) der geeignetere Ansatz. In diesem zentralen Steuergerät lassen sich die Software neuer Funktionen sowie einzelne Hardwarekomponenten und Sensoren kompakt zusammenfassen.
Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen. Mit Kraftfahrzeug- und Industrietechnik sowie Gebrauchsgütern und Gebäudetechnik erwirtschafteten rund 280 000 Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2008 einen Umsatz von 45,1 Milliarden Euro. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre mehr als 300 Tochter- und Regionalgesellschaften in über 60 Ländern; inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Pro Jahr gibt Bosch mehr als 3,5 Milliarden Euro oder acht Prozent vom Umsatz für Forschung und Entwicklung aus und meldet über 3 000 Patente weltweit an. Mit allen seinen Produkten und Dienstleistungen fördert Bosch die Lebensqualität der Menschen durch innovative und nutzbringende Lösungen.
Das Unternehmen wurde 1886 als "Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik" von Robert Bosch (1861-1942) in Stuttgart gegründet. Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert die unternehmerische Selbständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie ermöglicht dem Unternehmen, langfristig zu planen und in bedeutende Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der Robert Bosch GmbH liegen zu 92 Prozent bei der gemeinnützigen Robert Bosch Stiftung GmbH. Die Stimmrechte sind mehrheitlich bei der Robert Bosch Industrietreuhand KG; sie übt die unternehmerische Gesellschafterfunktion aus. Die übrigen Anteile liegen bei der Familie Bosch und der Robert Bosch GmbH.
Mehr Informationen unter www.bosch.com.
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Datum: 01.12.2009 - 16:40 Uhr
Sprache: Deutsch
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