Saarkonjunktur ohne Schwung
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Geschäftslage schwächer, aber Aussichten hellen sich leicht auf
Insgesamt bewerten 41 Prozent der befragten Unternehmen ihre Geschäftslage mit gut, 48 Prozent mit befriedigend und 11 Prozent mit schlecht. Gute Geschäfte melden vor allem die Keramikindustrie sowie die Medizin-, Mess- und Regeltechnik. Etwas verhaltener aber durchaus noch zufriedenstellend ist die Lage im Fahrzeugbau, im Maschinen- und Anlagenbau, im Ernährungsgewerbe, in der Gummi- und Kunststoffindustrie, in der Elektroindustrie sowie in der Bauwirtschaft. In der Stahlindustrie ist die Lage weiterhin angespannt. Klingen: ?Im allmählich zu Ende gehenden Jahr 2016 wird die Saarindustrie ihr Vorjahresergebnis nicht halten können. In den ersten acht Monaten dieses Jahres ist ihr Umsatz um 2,5 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum gesunken. Sorge bereitet auch der Rückgang der eingegangenen Aufträge um 7,4 Prozent.?
Unverändert gut laufen dagegen die Geschäfte im Dienstleistungsbereich. Hier berichten 95 Prozent der befragten Unternehmen über gute oder befriedigende Geschäfte.
Wachstumssignale senden ? den Freihandel stärken!
In den kommenden Monaten werden die Auftriebskräfte eher gedämpft bleiben. Rund elf Prozent der Unternehmen rechnen mit besseren, 82 Prozent mit gleichbleibenden und sieben Prozent mit schlechteren Geschäften. ?Was die Wirtschaft jetzt braucht, ist ein starkes Signal zugunsten des Freihandels. Die EU-Kommission und die Bundesregierung sollten deshalb ihren Einfluss geltend machen, dass Ceta doch noch verabschiedet werden kann?, so Klingen.
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Datum: 25.10.2016 - 10:53 Uhr
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