Die direkte Frage ist die einfachste - oder doch nicht?
Fragen stellen ist der Zaubertrank der Profis
Nicola Schmidt(firmenpresse) - Einem anderen Menschen eine direkte Frage zu stellen ist doch einfach. Schließlich bekommen wir ja dann von unserem Gegenüber auch eine klare Antwort oder eine treffende Stellungnahme. Jedoch haben viele Menschen mit dieser Fragestellung die größten Schwierigkeiten. Sollen wir stattdessen besser um den heißen Brei herumreden? Imageexpertin Nicola Schmidt beleuchtet das Thema:
Ein Kunde kann sich mit einer direkten Frage schnell in die Ecke gedrängt fühlen. Fast so, als wird er zu einer Entscheidung genötigt. Auch ist es vielen Verkaufsberatern unangenehm so direkt mit dem Kunden zu kommunizieren, manch einer ist sogar gehemmt. Woran liegt das?
Alle Säugetiere, dazu zählen auch wir Menschen besitzen drei unsichtbare Zonen, Distanzzonen, um uns herum: Die erste Zone ist die Zone, in der wir uns immer und jederzeit aufhalten dürfen. Das ist die Toleranzzone.
Die zweite mittlere Zone ist die Fluchtzone. Wenn wir hier eintreten, zieht sich zum Beispiel eine Raubkatze so weit zurück, bis der ursprüngliche ausreichende Abstand wieder erreicht ist.
Wenn wir allerdings nun in die innerste Zone, die Angriffszone, eindringen weil wir die Raubkatze in eine Ecke drängen wollen und diese nicht flüchten kann, wehrt sie sich.
Jeder von uns besitzt einen solchen "Urmenschen". Dadurch werden schnell Situationen fehlinterpretiert. Stellen Sie sich vor, Sie rufen Ihren Kunden an. Dieser reagiert sehr rational und kurz angebunden. Das Telefonat dauert nur wenige Minuten, denn Ihr Gegenüber hatte es wohl sehr eilig das Gespräch zügig zu beenden. So wird diese Situation von unserem steinzeitlichen Kameraden als Ablehnung oder sogar als feindlicher Angriff übersetzt. Damit kommt es dann zu Überreaktionen, die sich entweder in Gegenangriffen oder auch in übertriebenen Entschuldigungen äußern.
Oft wird uns im Nachhinein erst klar, dass dieses Verhalten des Kunden gar nichts mit uns zu tun hat, sondern andere Gründe hat.
Wenn zum Beispiel ein Verkaufsberater seine eigene Frage als unangenehm empfindet, signalisiert er das natürlich auch mit seinem Körper. Am Telefon sehen wir diese körperlichen Signale natürlich nicht, jedoch können wir sie häufig über die Stimme wahrnehmen. Beispielsweise über eine leisere oder gepresste Stimme, wenn genuschelt wird oder auch wenn sich die Tonlage des Gesprächspartners komplett ändert. Diese Unsicherheiten des Fragestellers übertragen sich dabei unbewusst auf uns, so dass unsere Antwort entweder gar nicht oder auch in gehemmter Form erfolgt.
Für viele Menschen klingt eine direkte Frage scharf, so als beiße man in zehn Peperoni gleichzeitig. Manch einer fühlt sich tatsächlich schnell davon angegriffen, schließlich empfindet jeder von uns eine gesendete Botschaft anders.
Die Kunst besteht darin, wie wir diesen direkten Fragen die Schärfe nehmen können. Damit reduzieren wir auch gleichzeitig die Hemmungen und auch Unsicherheiten. Wir sollten unsere Fragen als selbstverständlich betrachten, denn schließlich zeigen wir dadurch auch Interesse an unserem Gegenüber.
Wie sieht das in der Praxis aus?
Indem wir unsere direkte Frage mit einer Begründung ergänzen. Zum Beispiel: "Verwenden Sie Flüssigseife? Ich frage Sie das deshalb, weil..."
Unsere Distanzzonen zeigen auf, dass diese Art der Fragestellung sehr gut funktioniert. Wenn wir nämlich eine direkte Frage stellen, kommen wir nämlich schnell in die Angriffszone des anderen oder auch in die Fluchtzone. Wenn wir jedoch eine Begründung mitliefern, wird der Angriff oder Flucht abgemildert. Wenn wir optimalerweise nun unsere Fragestellung als normal und selbstverständlich sehen und anwenden, ist der Toleranzbereich wieder hergestellt und die Welt ist wieder in Ordnung.
--------------------------------------------------------------
Nicola Schmidt ist Wirkungsverstärkerin und Stilexpertin. Als Imagespezialistin unterstützt sie Fach- und Führungskräfte, die durch eine authentische, eindrucksvolle und wirkungsvolle Präsenz den Grundstein für ihren Erfolg legen möchten. Erfahren Sie, welche Kraft und Chancen in Ausdruck, Umgangsformen und Outfit stecken. Sie überzeugt mit viel Praxisnähe und Begeisterung und setzt Impulse. Gewinnen Sie an Ausstrahlung und optimaler Wirkungspräsenz.
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
fragetechnik
angriff
flucht-ergreifen
hemmungen
fragen-zu-stellen
in-die-ecke-gedr-ngt
gen-tigt
begr-ndung
distanzzonen
begr-ndete-fragen
fragen-mit-erkl-rung
angst-vor-direkten-fragen
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Nicola Schmidt ist Wirkungsverstärkerin und Stilexpertin. Als Imagetrainerin unterstützt Fach- und Führungskräfte, die durch eine authentische, eindrucksvolle und wirkungsvolle Präsenz den Grundstein für ihren Erfolg legen möchten. Erfahren Sie, welche Kraft und Chancen in Ausdruck, Umgangsformen und Outfit stecken. Sie begeistert mit viel Praxisnähe und setzt Impulse. Somit gewinnen ihre Kunden noch mehr Ausstrahlung mit klarer Wirkungspräsenz.
Kontakt:
Nicola Schmidt Image Impulse
Referentin und Rednerin
Image- und Managementtraining/ Vorträge
Willi-Lauf-Allee 2
50858 Köln
Telefon: +49 221.58 98 06 21
Telefax: +49 221.58 98 06 22
Mobil: 0163.33 20 955
contact(at)image-impulse.com
www.image-impulse.com
Nicola Schmidt Image-Impulse
Nicola Schmidt
Willi-Lauf-Allee 2
50858 Köln
contact(at)image-impulse.com
0221-58980621
http://www.image-impulse.com
Datum: 31.10.2016 - 20:40 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1418914
Anzahl Zeichen: 4493
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Nicola Schmidt
Stadt:
Köln
Telefon: 0221-58980621
Kategorie:
Medien und Unterhaltung
Diese Pressemitteilung wurde bisher 873 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Die direkte Frage ist die einfachste - oder doch nicht?"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Nicola Schmidt Image-Impulse (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
"The Hero is in you!" Wenn es um das Thema Bühnen-/ Redeangst geht, gibt es viele unterschiedliche Meinungen und noch viel mehr Missverständnisse. "Ich sterbe vor Angst" , sagen die einen. "Ich hab nichts zu verlieren", meinen die anderen. Doch was ist nun richtig?
Valentinstag - Eine Erfindung der Blumenverkäufer? ...
Valentinstag in der Antike Der Ursprung des Valentinstags auf die Antike zurück. Der heilige Valentin lebte im 3. Jh. n. Chr. in Italien. Er beschenkte Paare mit Blumen, die er aus seinem Garten pflückte. Er vermählte Verliebte nach christlichem Ritual. Damit verstieß er ausdrücklich gegen das
Kölnerin gewann Speaker Slam Weltrekord ...
In 4 Minuten zum Weltrekord In nur 4 Minuten die eigene Botschaft auf den Punkt bringen, ist schon sehr herausfordernd. Die Stoppuhr kennt kein Pardon, denn nach 4 Minuten wird der Ton heruntergefahren. Dann zeigt der Applaus des Publikums, ob sich die große Mühe der intensiven Vorbereitung gel
Weitere Mitteilungen von Nicola Schmidt Image-Impulse
Das Erste: "Weltspiegel extra: Marsch auf Mossul" ...
Aus aktuellem Anlass ändert Das Erste am 2. November sein Programm und strahlt einen 15-minütigen "Weltspiegel extra" vom SWR aus. 2. November 2016, 22:45 Uhr Weltspiegel extra: Marsch auf Mossul Film von Amir Musawy, Alexander Stenzel, Esther Saoub und Matthias Ebert Schn
Sonderheft c't Smart Home ...
Immer mehr Heime werden zu Smart Homes. Die Vorteile liegen auf der Hand: Das Licht passt sich der Stimmung an, die Heizung regelt sich runter, wenn der letzte Bewohner das Haus verlassen hat, und die Alarmanlage erkennt, wenn ein Fremder das Haus betritt. Vom kleinen Einstieg bis hin zu einem flex
ROG: Türkei muss inhaftierte Journalisten freilassen ...
Reporter ohne Grenzen (ROG) ist schockiert über die jüngste Repressionswelle gegen Journalisten und Medien in der Türkei. Die türkische Justiz hat Haftbefehle gegen 13 Mitarbeiter der oppositionellen Tageszeitung Cumhuriyet erlassen. Zwölf von ihnen wurden bereits festgenommen, darunter auch
Monatsbilanz Oktober: Das Erste ist Marktführer am Hauptabend ...
Wie im Vormonat ist Das Erste auch im Oktober 2016 am Hauptabend das meistgesehene deutsche Fernsehprogramm. Zwischen 20:00 und 23:00 Uhr, wenn die meisten Zuschauer vor dem Bildschirm versammelt sind, erreichte das ARD-Gemeinschaftsprogramm einen Marktanteil von 14,4 Prozent, vor den Dritten Pro




