Rheinische Post: Kommentar: EineÖkumene nur noch der schönen Worte
ID: 1418919
wichtig. Jedenfalls wichtiger als unseren Glauben. Denn wie sonst
lässt es sich erklären, dass wir 17 Jahre nach Augsburg noch immer
keine Kircheneinheit haben? Zur Erinnerung: Damals einigten sich der
Lutherische Weltbund und die römisch-katholische Kirche in der Frage,
wie ich gerecht vor Gott werde - oder, salopper und theologisch
unschärfer formuliert: wie ich in den Himmel komme. Durch meine Taten
oder allein durch Gnade? Das war der Kern der Kirchenspaltung. Der
ist im Wesentlichen seit 1999 überwunden; nur scheint das keiner
ernsthaft zur Kenntnis zu nehmen oder nehmen zu wollen. Stattdessen
spricht man zum Reformationsjubiläum von "wichtigen Impulsen für die
Ökumene", von der Verbundenheit in Hoffnung usw. Alles bloß Phrasen,
die von endlosen Debatten mit allerlei theologischen
Spitzfindigkeiten übriggeblieben sind. Die große Mehrheit der
Gläubigen interessiert das schon lange nicht mehr. Es empört die
Menschen nicht einmal, dass eine Abendmahlgemeinschaft nach wie vor
undenkbar ist. So revolutionär das Evangelium ist, so verzagt und
ermüdend sind die Worte jener Exegeten, die für die Gläubigen Gottes
Botschaft in dieser Frage auslegen.
www.rp-online.de
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 31.10.2016 - 20:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1418919
Anzahl Zeichen: 1580
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 546 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Kommentar: EineÖkumene nur noch der schönen Worte"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Rheinische Post: Kommentar: Typisch Schröder ...
Ein typischer Schröder: Da holt der Altkanzler die Unternehmer mal eben zur Männerrunde nach Hannover - und schon ist der lange Streit um die Kaiser's-Märkte gelöst. Großzügig lässt er auch noch seinen unter Druck geratenen Parteifreund Sigmar Gabriel den Deal verkünden und den 15.00
BERLINER MORGENPOST: Gabriel als Kaiser's Retter / Kommentar von Matthias Thieme ...
Was für ein Bild: Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel drückt Altkanzler Schröder einen Euro in die Hand - für die erfolgreiche Schlichtung des Tengelmann-Streits. Seht her, lautet die Botschaft, wir Sozialdemokraten können es noch. Die soziale Gerechtigkeit im Land sichern, die Arbeiter
Lausitzer Rundschau: Falsche Rücksichtnahme - Die Bundesregierung und ihre Reaktion auf die Zustände in Ankara ...
Die Bundesregierung windet sich regelrecht bei der Frage, ob sie die Verhaftungen regierungsunabhängiger Journalisten in der Türkei verurteilen soll oder nicht. Mehr als ein "wir sind besorgt" ist ihr nicht zu entlocken. Auch nicht zu den mehr als 30 000 Verhaftungen und mehr als 100 0
Berliner Zeitung: Kommentar zur Türkei ...
Spätestens mit der Wiedereinführung der Todesstrafe wäre es mit der Zuschauerrolle Deutschlands und Europas vorbei. Denn sie würde nicht nur unvermeidlich das Ende der Beitrittsverhandlungen der EU mit der Türkei bedeuten - was Erdogan nicht sehr bedrücken dürfte -, sondern ebenso unvermeid




