Pariser Klimaschutzabkommen: Umsetzung erfordert Nutzung aller erneuerbaren Energieformen

Pariser Klimaschutzabkommen: Umsetzung erfordert Nutzung aller erneuerbaren Energieformen

ID: 1420667

Biogasrat+ e. V. fordert Bundesregierung auf, Vorteile von Bioenergie zu nutzen



biogasratbiogasrat

(firmenpresse) - Berlin, 4.11.2016. Mit dem am heutigen Freitag in Kraft tretenden Klimaschutzabkommen von Paris hat die Weltgemeinschaft einen historischen Schritt im gemeinsamen Handeln gegen die Erderwärmung gemacht. Erstmals haben sich nun alle Unterzeichner-Staaten dazu verpflichtet, ihre klimaschädlichen Treibhausgasemissionen und damit die globale Erwärmung auf nicht mehr als zwei Grad gegenüber dem vorindustriellen Wert zu begrenzen. „Um die ehrgeizigen Klimaziele des Pariser Abkommens zu erreichen, müssen wir aber alle uns zur Verfügung stehenden erneuerbaren Energieformen technologieoffen nutzen“, ist Janet Hochi, Geschäftsführerin des Biogasrat+ e. V., überzeugt. „Die letzten Papiere der Bundesregierung lassen diese Technologieoffenheit leider vermissen und verringern damit unnötig die Vielzahl der uns zur Dekarbonisierung zur Verfügung stehenden Potenziale erneuerbarer Energien.“ Sowohl im kürzlich veröffentlichten Impulspapier Strom 2030 aus dem Bundeswirtschaftsministerium als auch in dem jetzt den Ressorts vorliegenden Klimaschutzplan 2050 findet in den Augen des Biogasrat+ e. V. mit der einseitigen Fokussierung auf fluktuierende Erneuerbare eine sträfliche Vernachlässigung der in allen Sektoren - Wärme, Strom und Mobilität - nutzbaren erneuerbaren Energieversorgung mit Bioenergie statt.

„Im Strom-, Wärme- und Mobilitätssektor können Biogas und Biomethan bereits heute einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung leisten“, so Hochi. „Mit der Einspeisung von Biomethan in das vorhandene Erdgasnetz können unsere Unternehmen jederzeit und an jedem Ort ihren Beitrag zur Minderung klimaschädlicher Treibhausgasemissionen erbringen.“ Die anspruchsvollen Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens können nur dann tatsächlich umgesetzt werden wenn die Energiesysteme diversifiziert und langfristig eine nachhaltige, zuverlässige und erneuerbare Energieversorgung in allen Sektoren ermöglicht wird. Dazu muss auch die Bioenergie die Chance erhalten mit Biogas und Biomethan ihren Anteil an einer souveränen, flexiblen und klimaschützenden Energieversorgung zur leisten.



Damit Kunden und Verbraucher auch künftig noch die Wahlfreiheit zwischen verschiedenen Energiequellen haben und eine Weiterentwicklung der Energietechnologien möglich bleibt, muss die Diskussion um die Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens ergebnisoffen geführt werden. Der Biogasrat+ e. V. sieht dabei noch erheblichen Änderungs- und Ergänzungsbedarf in den bislang vorliegenden Entwürfen der Bundesregierung. „Der Verband wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass Biogas und Biomethan als ein wesentlicher Baustein für eine emissionsarme, effiziente und flexible Energieversorgung eine Rolle spielen“ betont Hochi.

Kurzinformation Biogasrat+ e.V.
Der Biogasrat+ ist der Verband für dezentrale Energieversorgung und vertritt bundes- und europaweit die Interessen der führenden Marktteilnehmer. Dabei steht die Markt- und Systemintegration der erneuerbaren Energien entlang der gesamten Wertschöpfungskette im Vordergrund. Biogas/Biomethan kann im Strom-, Wärme- und Kraftstoffmarkt wesentlich dazu beitragen, die ökologischen Zielvorgaben der Politik zu erfüllen, ohne dabei unnötige Kosten für die Allgemeinheit zu verursachen. Aus diesem Grund setzt sich der Verband für einen stärkeren Einsatz von Biomethan in allen Nutzungspfaden ein, indem die rechtlichen Rahmenbedingungen optimiert und dadurch eine nachhaltige Entwicklung des Marktes sichergestellt wird.

Pressekontakt:
Dr. Karin Retzlaff
karin.retzlaff@biogasrat.de
Tel.: +49 30 206 218 100
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Kurzinformation Biogasrat+ e.V.
Der Biogasrat+ ist der Verband für dezentrale Energieversorgung und vertritt bundes- und europaweit die Interessen der führenden Marktteilnehmer. Dabei steht die Markt- und Systemintegration der erneuerbaren Energien entlang der gesamten Wertschöpfungskette im Vordergrund. Biogas/Biomethan kann im Strom-, Wärme- und Kraftstoffmarkt wesentlich dazu beitragen, die ökologischen Zielvorgaben der Politik zu erfüllen, ohne dabei unnötige Kosten für die Allgemeinheit zu verursachen. Aus diesem Grund setzt sich der Verband für einen stärkeren Einsatz von Biomethan in allen Nutzungspfaden ein, indem die rechtlichen Rahmenbedingungen optimiert und dadurch eine nachhaltige Entwicklung des Marktes sichergestellt wird.



PresseKontakt / Agentur:

Pressekontakt:
Dr. Karin Retzlaff
karin.retzlaff(at)biogasrat.de
Tel.: +49 30 206 218 100



drucken  als PDF  Biogasrat+ e. V. zum Impulspapier Strom 2030 des BMWi Investitionen für das Ausseerland in Holzkohlemeiler anstatt in Schneekanonen
Bereitgestellt von Benutzer: BGR-Berlin
Datum: 04.11.2016 - 12:10 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1420667
Anzahl Zeichen: 3713

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Dr. Karin Retzlaff
Stadt:

Berlin


Telefon: +49 30 206 218 100

Kategorie:

Bioenergie


Meldungsart: bitte
Versandart: Veröffentlichung

Diese Pressemitteilung wurde bisher 738 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Pariser Klimaschutzabkommen: Umsetzung erfordert Nutzung aller erneuerbaren Energieformen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Biogasrat+ e. V. (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Licht und Schatten – Bilanz der Biomethanbranche nach dem ersten Regierungsjahr ...
Berlin, den 06.05.2026. Die Bilanz nach einem Jahr schwarz-roter Bundesregierung zeigt Licht und Schatten. Die erfreulich positiven Signale zur Stärkung der Bioenergie aus dem Koalitionsvertrag drohen im Klein-Klein des politischen Alltags unterzugehen. Die Bioenergiebranche blickt zunehmend kritis

Potenziale von Biomethan als Sicherheitsenergie heben, Investitionsbremsen lösen, Planungssicherheit schaffen! ...
Berlin, den 23.04.2026. Am heutigen Donnerstag berät der Deutsche Bundestag in erster Lesung über den Gesetzentwurf zur Umsetzung des Europäischen Gas- und Wasserstoff-Binnenmarktpakets. Ziel des europäischen Gasbinnenmarktpaketes ist es, die europäischen Gasnetze mit erneuerbarem Biomethan und

Gesetz zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungsquote bleibt weit hinter energie- und klimapolitischen Notwendigkeiten im Verkehrssektor zurück und diskriminiert fortschrittliche Biokraftstoff ...
Berlin, den 22.04.2026. Neben der Erreichung der übergeordneten politischen Zielsetzungen wie Klimaschutz durch die Senkung klimaschädlicher Treibhausgasemissionen, Energieversorgungssicherheit und Energiesouveränität, ist es auch die Aufgabe des Gesetzes zur Weiterentwicklung der Treibhausgasmi


Weitere Mitteilungen von Biogasrat+ e. V.


Biogasrat+ e. V. zum Impulspapier Strom 2030 des BMWi ...
Berlin, 31.10.2016. „Die Klimaziele sind erreichbar, wenn wir alle uns zur Verfügung stehenden er-neuerbaren Energieformen technologieoffen nutzen. Eine ‚Verstromungsdiktatur` mit einseitiger Fokussierung auf fluktuierende Erneuerbare, wie sie im Impulspapier Strom 2030 für den Strom-, Wärme-

Münchner Cleantech-Startup Electrochaea und ungarischer Energieversorger MVM gründen Power-to-Gas-Joint Venture ...
München/Budapest, 24.10.2016 – Das ungarische Energieversorgungsunternehmen MVM (Magyar Villamos Művek) und das Münchner Cleantech-Startup Electrochaea GmbH bauen zusammen die weltweit erste Power-to-Gas Großanlage im Netzmaßstab mit einer Leistungs-aufnahme von bis zu 10 Megawatt. St

Bioenergie bleibt wichtiger Pfeiler einer nachhaltigen Energieversorgung - Deutschlandkongress der CDU/CSU in Hamburg ...
„Klima- und Umweltschutz sowie eine nachhaltige Energieversorgung können Hand in Hand gehen,“ ist Janet Hochi, Geschäftsführerin des Biogasrat+ e. V., überzeugt. „Wir müssen allerdings auch alle Möglichkeiten nutzen, die uns erneuerbare Energien aus Biomasse schon heute bieten. Es darf n

EEG 2017 versagt Bioenergie wirtschaftliche Zukunft ...
Berlin, 08.07.2016. Das heute im Bundestag beschlossene EEG 2017 versagt der Stromerzeugung aus Biomasse eine verlässliche Wachstumsperspektive in Deutschland, so das Fazit des Biogasrat+ e.V. „Der geplante Ausbau der Stromerzeugung aus Biomasse von 150 Megawatt brutto in den Jahren 2017 bis 2019


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z