Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema "Behörden und die Autobauer"
ID: 1423687
rund um die Aufarbeitung des Abgasskandals Bestätigung pur. Der Ton
der verfassten Zeilen lässt auf einen allzu vertrauten Umgang
zwischen Aufsichtsbehörden und Autobauern schließen. Auch die Inhalte
legen nahe, dass eher ein freundschaftliches Klima statt knallharter
Kontrolle vorherrscht. Da sind Begriffe wie »Kumpanei« und
»Mauschelei« schnell ausgesprochen. Mit weniger Schaum vorm Mund und
mehr Distanz bleibt festzuhalten: Dass Behörden und Autobauer in
dieser Angelegenheit über technische Details und Auffälligkeiten
sprechen, ist grundsätzlich nachvollziehbar und augenscheinlich
auch erforderlich. Entscheidend ist aber wie so oft das Wie. Und hier
haben weder Verkehrsminister Alexander Dobrindt noch das
Kraftfahrtbundesamt mit Behördenchef Ekhard Zinke eine gute Figur
gemacht. Zinke fehlt es allein schon an Sensibilität, wenn er in
einer solchen Lage Mails mit »industriefreundlichem Gruß« beendet.
Bei aller Bedeutung der Autobranche für Deutschland muss die
kritische Distanz gewahrt sein - erst recht bei einem solchen
Skandal.
Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 11.11.2016 - 20:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1423687
Anzahl Zeichen: 1468
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bielefeld
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 313 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema "Behörden und die Autobauer""
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalen-Blatt (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).




