Rheinische Post: Kommentar: Mehr Beamte nur für mehr Bürgerservice
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belastet meist über Jahrzehnte den Steuerzahler. Das allein ist noch
kein Problem: Die meisten Beamten und Angestellten des Landes leisten
dafür auch gute Arbeit. Die Frage ist nur, wie viele Mitarbeiter ein
Land tatsächlich braucht. Unternehmen, die das Gehalt ihrer
Mitarbeiter selbst erwirtschaften müssen, neigen zu mehr Vorsicht.
Sie stocken ihr Personal nur dann auf, wenn sie auch mehr Produkte
und Dienstleistungen verkaufen können. Die Ministerialbürokratie
müsste ihren massiven Stellenzuwachs also eigentlich mit neuen oder
besseren Leistungen rechtfertigen. Die Steuererklärung ist aber immer
noch zu kompliziert, die Schulen sind nicht besser geworden, die
Straßen auch nicht, und ob das Leben in Nordrhein-Westfalen wirklich
sicherer geworden ist, darf man angesichts der Kölner Silvesternacht
und der hohen Zahl der Wohnungseinbrüche im Land ebenfalls
bezweifeln. Wo genau haben die neuen Hundertschaften in den
Ministerien also den Alltag der Bürger in NRW verbessert? Das Schöne
ist: Jeder Bürger kann sich diese Frage selbst beantworten.
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Datum: 23.11.2016 - 20:19 Uhr
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