Rheinische Post: Abschaffung der privaten Krankenversicherung bedroht 87.000 Jobs
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Krankenversicherung (PKV) und Überführung in eine Bürgerversicherung
droht 87.000 Arbeitsplätze zu vernichten. Denn bundesweit hat die PKV
insgesamt 115.846 Arbeitsplätze geschaffen, davon 20.656 direkt in
der PKV, die übrigen bei Zulieferern und in anderen Branchen, wie aus
einer Studie des Forschungsinstitutes Wifor hervorgeht. Diese wurde
im Auftrag des PKV-Verbands erstellt und liegt der in Düsseldorf
erscheinenden "Rheinischen Post" (Dienstagausgabe) vor.
Zuvor hatte die Böckler-Stiftung ermittelt, dass eine
Bürgerversicherung bis zu drei Viertel der Jobs im PKV-System
vernichten würde und kam auf bis zu 51.000 bedrohte Stellen. "Die
Zahlen der Böckler-Studie belegen eindrucksvoll die Bedeutung der PKV
für den Arbeitsmarkt. Unser Forschungsprojekt bezieht auch die
indirekten und induzierten Brancheneffekte durch die Wertschöpfung
der PKV mit ein. Demnach sind insgesamt mehr als 115.000
Arbeitsplätze in Deutschland mit der PKV verbunden", sagt Wifor-Chef
Dennis Ostwald.
"Wir Betriebsräte bedauern sehr, dass die DGB-Gewerkschaften die
Bürgerversicherung fordern. Diese vernichtet Zehntausende Jobs. Eine
solche Gesundheitspolitik ist alles andere als solidarisch", sagte
Peter Abend, Sprecher der Betriebsrats-Initiative
"Bürgerversicherung? Nein danke!", der Redaktion. In der Initiative
sind die Betriebsräte der großen Versicherungen wie Allianz, Barmenia
und DKV engagiert.
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Datum: 28.11.2016 - 00:00 Uhr
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