Hirnschäden durch Sport: Experten diskutieren bei Symposium an der TU Kaiserslautern
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Erst Anfang des Jahres hatte eine Studie von US-amerikanischen Wissenschaftlern für großes Aufsehen gesorgt: Rund 43 Prozent ehemaliger Spieler der US-Football-Profiliga weisen Hirnverletzungen als Spätfolge von Kopfstößen und Schlägen auf. Dies haben Neurologen um Francis Conidi vom Florida State University College of Medicine bei ihrer Untersuchung nachgewiesen. Auch andere Studien haben solche Verletzungen bereits mit Krankheiten wie Demenz und Depressionen in Zusammenhang gebracht.
Nach wie vor werden Gehirnerschütterungen und andere Kopfverletzungen sowohl im Profi- als auch im Breitensport unterschätzt: So steigen Profisportler wegen des zunehmenden Drucks oft zu früh ins Training ein. Im Schul- und Breitensport werden die Verletzungen häufig gar nicht erst erkannt.
Was aber passiert bei solchen Vorfällen genau im Gehirn? Welche Spätfolgen kann eine Gehirnerschütterung mit sich bringen? Wie kann man im Training gezielt vorbeugen? Darüber informieren die Kaiserslauterer Professoren Dr. Eckhard Friauf aus der Neurobiologie und Dr. Michael Fröhlich aus den Sportwissenschaften beim interdisziplinären Symposium auf dem Campus der TU. Außerdem wird Professor Dr. Tim Meyer, Arzt der deutschen Fußballnationalmannschaft, Einblicke in die Praxis des Profifußballs geben.
In einer anschließenden Podiumsdiskussion dreht sich alles um die konkrete Situation im Fußball, mit besonderem Schwerpunkt auf die Jugendarbeit. Vertreter des 1. FC Kaiserslautern sowie aus dem schulischen Bereich diskutieren dazu gemeinsam mit den Experten und stellen sich den Fragen des Publikums.
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Datum: 30.11.2016 - 09:09 Uhr
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