Repräsentative Umfrage zur Altersvorsorge: Verunsicherung nimmt deutlich ab
ID: 143638
Repräsentative Umfrage zur Altersvorsorge: Verunsicherung nimmt deutlich ab
Leicht gestiegenes Vertrauen in Aktien und Aktienfonds
"Die hohe Zustimmung zum Eigenheim sehen wir kritisch", so Thomas Bahr, Vertriebschef von Clerical Medical. "Insbesondere in ländlichen Räumen wird es aufgrund der demografischen Entwicklung künftig immer schwerer, einen Gewinn aus dem Verkauf einer Immobilie zu erzielen. Und: Der Erwerb einer Immobilie bedeutet Kapitalbindung. Der Kauf eines Hauses oder einer Wohnung schränkt die Flexibilität im Alter spürbar ein."
Im Mittelfeld auf den Plätzen vier und fünf finden sich die betriebliche Altersvorsorge (23,7 %; +4,6 %-Punkte) und die vermietete Immobilie (21,9 %; +2,8 %-Punkte) wieder. Erst danach folgt der "Klassiker", die kapitalbildende Lebens- und Rentenversicherung (21,7 %; +4,3 %-Punkte).
Glaube an Aktien und Aktienfonds kehrt langsam zurück
Auch die Zustimmung zu renditeorientierter Kapitalanlage ist gestiegen. Die Zahl derer, die als Antwort Aktien, Aktienfonds, Zertifikate und Derivate angaben, nahm um +3,3 %-Punkte auf 5,2 % zu. 5,3 % denken, dass sich die fondsgebundene Lebensversicherung durchsetzen wird (+0,9 %-Punkte). 1,2 % trauen dies der britischen Lebensversicherung zu (+0,5 %-Punkte).
Besonders Selbstständige, Höhergebildete und Besserverdiener glauben an renditeorientierte Altersvorsorge
Auffällig ist, dass vor allem Selbstständige und Freiberufler denken, dass sich ertragsorientierte Altersvorsorge durchsetzen wird. So gaben mit 12 % dieser Berufsgruppen mehr als doppelt so viele wie der Durchschnitt (5,3 %) die fondsgebundene Lebensversicherung an. Ähnlich sind die Zahlen bei Aktien, Aktienfonds, Zertifikaten und Derivaten (11,3 % versus 5,2 %).
Gleiches gilt für Höhergebildete und Besserverdiener. Bei Befragten mit Abitur/Studium antworteten 10,4 % mit der fondsgebundenen Lebensversicherung, 12 % mit Aktien, Aktienfonds, Zertifikaten und Derivaten. Bei Befragten mit einem Haushalts-Nettoeinkommen von mehr als 3.000 Euro gaben 9,3 % die fondsgebundene Lebensversicherung an, 10 % Aktien, Aktienfonds, Zertifikate und Derivate.
Sicherheit und Renditechancen mit Garantiefonds kombinieren
Das gestiegene Vertrauen in ertragsorientierte Altersvorsorge sieht Bahr positiv: "Zinsanlagen allein reichen oft nicht aus, um den Wohlstand im Alter zu sichern." Anlegern, denen Aktien und Aktienfonds zu risikobehaftet sind, empfiehlt er Garantiefonds, die hohe Renditechancen mit Sicherheit kombinieren. "Besonders gut ist eine Investition in Garantiefonds über die Basisrente. Sie lohnt sich vor allem für Selbstständige und leitende Angestellte. Anleger profitieren besonders von der staatlichen Förderung."
Die repräsentative Umfrage wurde im November 2009 von der GfK Marktforschung im Auftrag von Clerical Medical unter 951 Bundesbürgern durchgeführt.
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Eingetragen bei der Kamer van Koophandel in Maastricht unter der Nummer 14062727.
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Forum 7 * D-69126 Heidelberg, Deutschland
Eingetragen im Handelsregister Mannheim unter der Nummer HRB 334289.
www.heidelberger-leben.de
Clerical Medical ist einer der traditionsreichsten Anbieter von Vorsorgeprodukten. Das Unternehmen wurde bereits im Jahr 1824 in Großbritannien gegründet und ist spezialisiert auf Versicherungen und Kapitalanlagen. Clerical Medical beschäftigt an mehreren europäischen Standorten rund 700 Mitarbeiter und ist in Deutschland seit 1995 aktiv. Die Gesellschaft verwaltet derzeit über 148,6 Milliarden Euro. Die Finanzstärke des Unternehmens ist hervorragend. Dies belegen zahlreiche Ratings, wie zuletzt eine Einstufung von Standard and Poor's mit der Klassifizierung A+.
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Datum: 08.12.2009 - 13:49 Uhr
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