Ärzte der Welt: Höchst beunruhigende Situation in Aleppo - Leben von eingeschlossenen Zivilisten muss gerettet werden
ID: 1437467
Freitagnachmittag wieder ausgesetzt wurde, ist Ärzte der Welt in
höchstem Maße beunruhigt, dass sich die Menschen, die immer noch in
Ost-Aleppo eingeschlossen sind, in Sicherheit bringen können. Ärzte
der Welt geht von 50.000 bis 100.000 Männern, Frauen und Kindern aus,
die sich noch auf etwa fünf Quadratkilometern in Ost-Aleppo
aufhalten.
"Wir wissen, dass es viele Verletzte gibt, die schon lange hätten
evakuiert werden müssen."In Ost-Aleppo steht kein Krankenhaus mehr.
Seit Beginn des Krieges sind mindestens 120 Gesundheitseinrichtungen
zerstört worden. Jetzt gibt es nur noch provisorische
Krankenstationen in Kellerräumen, Operationen werden ohne
Betäubungsmittel durchgeführt", sagt François de Keersmaeker,
Direktor von Ärzte der Welt Deutschland. Das humanitäre Völkerrecht
gewährt medizinischem Personal und den von ihm versorgten
Patientinnen und Patienten eigentlich Schutz. "Aber das Töten von
Zivilisten ist schon fast zur Norm geworden", so Joel Weiler, Leiter
der Nothilfeabteilung von Ärzte der Welt Frankreich. "Auch der Krieg
hat Regeln, und diese werden in Aleppo ständig gebrochen." Die
Situation sei eine Tragödie, es gäbe keine Grundnahrungsmittel mehr,
und die Menschen hätten große Angst, was in den nächsten Stunden und
Tagen mit ihnen passieren werde.
Ärzte der Welt wiederholt seinen Appell, die Gewalt gegen
Zivilisten und Gesundheitseinrichtungen einzustellen und fordert die
internationale Gemeinschaft dazu auf, alle politischen Wege zu
nutzen, um mehr Druck auszuüben, damit die Zivilisten evakuiert
werden können, damit allen Menschen in Syrien Zugang zu humanitärer
Hilfe ermöglicht wird und das Leiden der Menschen ein Ende findet.
Denn mit Aleppo ist der Krieg noch lange nicht beendet.
Pressekontakt:
Ute ZURMÜHL
Leitung Medien & Kommunikation
Ärzte der Welt e.V.
Leopoldstr. 236, 80807 München,
t. +49 (0) 89 45 23 081-24
m. +49 (0) 160 855 74 27
@ ute.zurmuehl@aerztederwelt.org
www.aerztederwelt.org
Original-Content von: ?rzte der Welt, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 16.12.2016 - 19:09 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1437467
Anzahl Zeichen: 2380
Kontakt-Informationen:
Stadt:
München
Kategorie:
Soziales
Diese Pressemitteilung wurde bisher 405 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Ärzte der Welt: Höchst beunruhigende Situation in Aleppo - Leben von eingeschlossenen Zivilisten muss gerettet werden"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Ärzte der Welt (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Langfristige Lösungen für Flüchtlinge in Bosnien und Herzegowina: Das fordert Ärzte der Welt in einer gemeinsamen Stellungnahme mit Amnesty International und weiteren Organisationen. Hunderte Asylsuchende, die bei Schnee und Eiseskälte im Freien übernachten müssen - es waren beschämende Bil
Humanitärer Kongress 2020: Ungleichheit, Macht und Privilegien in Zeiten von Corona und Klimawandel ...
Die Covid-19-Pandemie legt soziale Ungleichheiten offen. Sie verschärft die ungleiche Verteilung von Lebenschancen und vergrößert die Kluft zwischen Arm und Reich. Weltweit könnten 500 Millionen Menschen zusätzlich in Folge der Krise unter die Armutsgrenze fallen, mehr als 120 Millionen Mensche
Einladung für die Pressekonferenz zum Humanitären Kongress Berlin ...
"Exposing Power and Privilege in Times of Crisis" - Themenschwerpunkt Machtstrukturen und Privilegien Am 26. Oktober, um 11 Uhr Via Zoom: https://zoom.us/j/96520017365?pwd=LzY4aU5WaHA5TjBFa0V6VENsRVNwdz09 Die Coronakrise gefährdet nicht nur die Gesundheit, sie verschärft auch soziale
Weitere Mitteilungen von Ärzte der Welt
Greiner zum PSG III: Pflegeschwächegesetz ...
Zur heutigen Verabschiedung des Dritten Pflegestärkungsgesetz im Bundesrat erklärt Thomas Greiner, Präsident des Arbeitgeberverbandes Pflege: "Die Pflegepolitik der Bundesregierung erinnert mich an die berühmte Echternacher Springprozession: Zwei Schritte vor, ein Schritt zurück."
Sicherheit auf Winterstraßen: Tipps der Feuerwehr / Feuerwehrverband appelliert: Umfassend vorbereiten, umsichtig reagieren ...
Kilometerlange Staus auf dem Weg in den Urlaub oder zum Besuch der Lieben: Die Weihnachtsfeiertage sind prädestiniert für herausfordernde Verkehrssituationen. Nicht nur bei Reisen mit dem eigenen Fahrzeug gilt es, sich umfassend vorzubereiten und umsichtig zu reagieren. Der Deutsche Feuerwehrver
Umfrage: Jeder zweite Deutsche spendet ...
Weihnachtszeit ist für viele Deutsche auch Spendenzeit. Die Frage-Antwort-Plattform gutefrage (www.gutefrage.net) hat über 1.000 Nutzer zu ihrem Spendenverhalten befragt und erhoben, dass jeder zweite Deutsche vorhat, in diesem oder dem kommenden Jahr etwas zu spenden (51 Prozent). Zwei Dritte
Dicke Luft unterm Tannenbaum vermeiden / Was Großeltern bei Weihnachtsgeschenken beachten sollten ...
Eine plappernde Puppe oder blinkendes Technik-Spielzeug unterm Weihnachtsbaum - was Kinderherzen höher schlagen lässt, muss nicht unbedingt zu den Vorstellungen der Eltern passen. Die Kieler Psychologin Svenja Lüthge empfiehlt Großeltern im Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber" dahe




