Kulturwissenschaft geht auch praktisch!
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Für den maximal möglichen Zeitraum von sieben Jahren hat die Agentur AQAS die beiden BA- und MA-Studiengänge "Philosophie und Kulturwissenschaft" im Studium fundamentale der Universität Witten/Herdecke akkreditiert.
Die Gutachter sparten nicht mit Lob für das "sehr eigenständige und im bundesdeutschen Vergleich einmalige Profil" der neu entworfenen Studiengänge, die u.a. für Tätigkeiten in der Kulturwirtschaft qualifizieren: Durch den gewichtigen Anteil, den die Praktika in diesem Studiengang bilden sowie durch die starke Betonung des Werts theoretischer Reflexion "kann hier eine Kombination von Fertigkeiten erworben werden, für die in vielen kulturellen, aber auch unternehmerischen Tätigkeitsfeldern ein grosser Bedarf besteht", so die Gutachter. Ferner heben die Bildungsexperten das hervorragende Betreuungsverhältnis hervor. Zahlenmässig kommt auf fünf Studierende ein Lehrender. Der Studiengang befähige für Tätigkeiten "in einem sehr breiten Bereich an Berufsfeldern. Die Experten sind sich "sicher", dass sich mit Blick auf neue Berufs- und Tätigkeitsfelder "ein Erfolg schon in absehbarer Zeit einstellen wird."
Prof. Dr. Matthias Kettner, seit Oktober 2004 neuer Dekan der Fakultät für das Studium fundamentale, zeigte sich mit dem Ergebnis der Begutachtung sehr zufrieden. "In einer Zeit, in der andernorts Kultur- und Geisteswissenschaften massiv dem Rotstift geopfert werden, zeigen wir in Witten, dass es anders geht. Die philosophische Reflexion von Kultur hat Zukunft! Und Kulturwissenschaft wirkt auch in der Praxis." Er sei überzeugt, dass es für die Absolventen der neuen Studiengänge viele interessante Tätigkeitsfelder an den Schnittstellen von Wissenschaft, Kunst, Wirtschaft und Medien gebe.
Im Wintersemester 2004/05 sind knapp 50 Studierende in dem 2002 angelaufenen BA-Modellstudiengang "Philosophie und Kulturwissenschaften" eingeschrieben.
Das für alle Wittener Studierende obligatorische Studium fundamentale (Stufu) gibt es bereits seit Gründung der Universität. Es vermittelt reflexive, kommunikative und künstlerische Kompetenzen. Seit einigen Jahren hat das Stufu Fakultätsstatus. Seitdem wurde die Entwicklung der beiden neuen Studiengänge vorangetrieben. Daneben bleibt das Stufu aber auch weiterhin Querschnittsfakultät für alle Wittener Studierende.
Ein Foto von Dekan Matthias Kettner finden Sie unter www.uni-wh.de/presse ->Fotos ->aktuelle Pressebilder
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Datum: 06.01.2005 - 10:24 Uhr
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