Südwest Presse: Kommentar: Terrorfahndung
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Frage klingt makaber, gerade an diesem Tag, am Heiligen Abend, an dem
wir die Geburt Jesu Christi feiern. Genau dieses Gefühl aber
verspüren viele Menschen. Freude, Genugtuung oder, wie es Kanzlerin
Merkel formulierte, zumindest Erleichterung darüber, dass die Gefahr
vorüber ist. Die Gefahr, die vom Berliner Attentäter Anis Amri
ausging, vielleicht noch weitere Anschläge zu verüben. Was die
meisten von uns tatsächlich freut oder zumindest beruhigt, ist aber
nicht der Tod des jungen Tunesiers. Sondern die Hoffnung, dass damit
das Leben wieder sicherer wird. Die Schüsse der beiden mutigen
Polizisten von Mailand vermitteln das Gefühl, dass Europa dem Terror
nicht hilflos gegenüber steht. Eine verständliche wie falsche
Hoffnung. Deutschland ist weiterhin bedroht. Das Risiko, dass es zu
einem nächsten Attentat kommt, ist unverändert hoch. Schlimmer noch:
Die Tat und der Tod Amris haben erneut zu Tage gebracht, wie
unprofessionell die Sicherheitsbehörden mit dem Problem umgehen.
Deutschland wird nicht sicherer, wenn Attentäter sterben. Wir müssen
sie stoppen, bevor sie zu Mördern werden. Das wäre ein Grund zur
Freude.
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Südwest Presse
Ulrike Sosalla
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Datum: 23.12.2016 - 18:44 Uhr
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