Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Arbeitsplätze für Flüchtlinge
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mit »Refugees welcome!«-Schildern begrüßt wurden, da war die
Hoffnung groß: Das sind unsere künftigen Fachkräfte! Von der
Euphorie ist nichts mehr zu spüren. Stattdessen gibt es ernüchternde
Zahlen. Nicht einmal jeder zehnte der 100000 ausgelobten
Ein-Euro-Jobs ist besetzt, und auch die Wirtschaft konnte bislang nur
wenige Stellen schaffen. Dafür gibt es viele Gründe. Da sind zum
einen die Flüchtlinge selbst, die sich in der deutschen Arbeitswelt
oft schwer zurechtfinden. Das wird ihnen angesichts des
unzureichenden Angebots an Sprachkursen und der starren Bürokratie
auch nicht leicht gemacht. Arbeit aber ist das A und O für die
Integration. Wirtschaft und Zivilgesellschaft dürfen deshalb nicht
resignieren. Den langen Atem zu bewahren, auch wenn es scheinbar nur
in winzigen Schritten vorangeht: Das ist die Herausforderung der
Stunde. Denn je besser sich die Flüchtlingsfamilien in Deutschland
integrieren, desto größer sind auch die Chancen ihrer Kinder. Das
sind dann wirklich die Fachkräfte von morgen.
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Datum: 26.12.2016 - 21:00 Uhr
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