Stationärer Modehandel verliert 2016 weiter an Umsatz
ID: 1441254
stationären Modehandel in Deutschland. Im Schnitt sank der Umsatz der
Branche um 2 Prozent. Das berichtet die Fachzeitschrift
TextilWirtschaft (dfv Mediengruppe) in ihrer aktuellen Ausgabe.
Danach haben vor allem viel zu heiße September und das schwache
Weihnachtsgeschäft dem deutschen stationären Modeeinzelhandel die
Bilanz verhagelt. Nach dem Pari 2015 bedeutet dies wieder eine
deutliche Verschlechterung der Umsatzlage.
Im September, bei Temperaturen von über 30 Grad Celsius,
verkauften sich demzufolge Winterartikel wie Daunenjacken, Mäntel und
Winterstiefel, kaum. In dem Monat verzeichneten die stationären
Modehändler im Schnitt einen Umsatzrückgang von 16 Prozent. Laut
TextilWirtschaft habe es im vierten Quartal zwar eine leichte
Erholungstendenz gegeben, die jedoch das Minus für das Gesamtjahr
nicht mehr habe abwenden können. Trotz hoher Rabatte von bis zu 70
Prozent blieb etwa im Dezember der Umsatz der stationären Modehändler
nur auf Vorjahresniveau (Vorlage Dezember 2015: minus 1 Prozent).
Dabei ist nach Darstellung des Blattes im vergangenen Jahr die
Zahl der verkauften Teile sogar leicht gestiegen. Die
Durchschnittspreise pro Artikel seien allerdings gesunken.
Das Jahresergebnis basiert auf einer aktuellen Erhebung der
TextilWirtschaft: Wöchentlich befragt die Fachzeitschrift einen
ausgewählten Kreis an marktrelevanten Modeanbietern zu ihrer
Umsatzentwicklung.
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Datum: 04.01.2017 - 14:00 Uhr
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