"Risiko Armut" Thema beim 3sat-Wirtschaftsmagazin "makro"
ID: 1442344
Freitag, 13. Januar 2017, 21.00 Uhr
Erstausstrahlung
Das historisch gewachsene Ungleichgewicht zwischen dem reichen
Norden und dem armen Süden der Erde hat sich bis heute fortgesetzt.
Leben die Reichen auf Kosten der Armen, fragt das
3sat-Wirtschaftsmagazin "makro" und sucht nach Antworten und
Lösungen.
Internationale Organisationen wie die Organisation für
wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) und der
Internationale Währungsfonds (IWF) halten die Schere zwischen Arm und
Reich für das größte Risiko der Weltwirtschaft. Die Industrieländer
erhalten billige Rohstoffe und Nahrungsmittel aus ärmeren Regionen
und lagern schmutzige Produktion und harte Arbeit dorthin aus.
Beruht also der Wohlstand der reichen Länder auf der Not anderer?
Die weltweite Flüchtlingswelle scheint ein klares Zeichen dafür zu
sein. 60 Millionen Menschen haben ihre Heimat vor Krieg, Armut und
Chancenlosigkeit verlassen. Die Entwicklungshilfe der wohlhabenden
Staaten konnte daran bisher wenig ändern. Das Ziel der Vereinten
Nationen, den weltweiten Hunger bis 2030 zu beenden, ist in weite
Ferne gerückt. Immer noch haben fast 800 Millionen Menschen nicht
genug zu essen, auch wenn es im Jahr 1990 noch eine Milliarde
Menschen waren. Müssen die reichen Länder ihren Lebensstil ändern und
starre Wirtschaftsstrukturen aufbrechen, damit die Schere zwischen
Arm und Reich auf dieser Welt kleiner wird?
Es moderiert Eva Schmidt.
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Datum: 09.01.2017 - 14:17 Uhr
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