Effizienzprogramme von Finanzinstituten sind nicht konsequent

Effizienzprogramme von Finanzinstituten sind nicht konsequent

ID: 1446283

Horváth-Studie zeigt: Die Finanzindustrie muss umdenken, um dem Transformationsdruck langfristig Stand zu halten




(PresseBox) - Banken und Versicherungen arbeiten zunehmend unprofitabel und drohen damit in eine Verlustfalle zu geraten. Folglich führt mehr als jedes zweite Finanzinstitut Effizienzsteigerungsprojekte durch, die jedoch nur selten ihre Ziele voll erreichen. Zudem sind die meisten Ziele nicht ambitioniert genug, um dem Transformationsdruck Stand zu halten. Finanzinstitute konzentrieren sich in Effizienzprogrammen vorwiegend auf die Operations-Bereiche sowie Stabs- und Querschnittsfunktionen. Andere Bereiche, wie IT und Vertrieb, werden zu oft ausgeklammert. Dies zeigt die Studie ?Effizienzsteigerungsprogramme in Banken und Versicherungen? der Managementberatung Horváth & Partners, für die über 100 Finanzinstitute befragt wurden.
Die andauernde Niedrigzinsphase, steigende regulatorische Anforderungen sowie veraltete und komplexe IT-Landschaften gestalten das aktuelle Umfeld von Finanzinstituten herausfordernd. ?Damit sie profitabel bleiben, müssen Institute langfristig bis zu 30 Prozent Kosten einsparen, 30 Prozent höhere Erträge generieren oder eine Kombination aus beidem durchsetzen. Um das zu erreichen, müssen Effizienzsteigerungsprogramme zielgerichtet geplant und konsequent umgesetzt werden?, erklärt Dr. Marcus Dahmen, Leiter des Büros Frankfurt der Unternehmensberatung Horváth & Partners. ?Die Antworten der Studienteilnehmer zeigen, dass knapp 90 Prozent der befragten Institute bisher vor allem ihre Operations-Bereiche optimieren. Somit nutzt die Branche nicht konsequent alle Effizienzsteigerungsmöglichkeiten.?
Ambitionierte Ziele decken den Effizienzsteigerungsbedarf der nächsten Jahre
Nur mit ambitionierten Zielen halten Unternehmen dem mittelfristigen Transformationsdruck der Branche stand. ?Das Ambitionsniveau sollte mindestens bei 25 Prozent liegen, um den tatsächlichen Effizienzsteigerungsbedarf der nächsten Jahre zu decken?, rät Dahmen. Bisher legt aber nur jedes zehnte Unternehmen die Messlatte in dieser Höhe an. Besonders auffällig: Nur knapp zehn Prozent der befragten Unternehmen erreichen ihre gesetzten Ambitionsziele in vollem Umfang. Um internen Überlastungen vorzubeugen, sollten Effizienzprogramme in zeitlichen Abständen von rund drei Jahren durchgeführt werden. So haben die Maßnahmen ausreichend Zeit, um ihre Wirkung zu entfalten und der Fokus des Managements liegt nicht ausschließlich auf Sparinitiativen. Doch lediglich bei rund einem Viertel der Studienteilnehmer liegt das letzte Programm mehr als drei Jahre zurück.


Die IT und der Vertrieb werden oftmals nicht mit einbezogen
Die Studie zeigt außerdem, dass Banken und Versicherungen bei ihren Effizienzmaßnahmen noch zu viele Bereiche ausklammern: Nur jeder zweite Befragte bezieht den IT-Bereich mit seinen hohen Kosten mit ein. Auch der Vertrieb fehlt bei fast 40 Prozent der Institute. Leistungsverzicht, Anpassung des Produktportfolios sowie Unternehmenskäufe oder -verkäufe sind bei drei Viertel der Unternehmen kein Effizienzthema. ?Unternehmen sollten ihre Wertschöpfungskette kritisch hinterfragen und auf Leistungen verzichten, die strategisch keinen Mehrwert für den Kunden oder das Institut bringen?, empfiehlt Dahmen. ?Dabei müssen die ergriffenen Maßnahmen unbedingt mit den strategischen Zielen abgestimmt sein.? Tatsächlich passen aber nur 28 Prozent der befragten Unternehmen ihre Unternehmensstrategie an die neuen Herausforderungen an.
Über die Studie:
Für die Studie ?,Das volle Potenzial nutzen? ? Effizienzsteigerungsprogramme in Banken und Versicherungen? wurden über 100 Finanzinstitute aus Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt. Banken bilden einen Schwerpunkt mit fast zwei Dritteln der Teilnehmer. Weitere Informationen zur Studie finden Sie unter www.horvath-partners.com/Effizienzsteigerungsprogramme.

Horváth & Partners ist eine international tätige, unabhängige Managementberatung mit Sitz in Stuttgart. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 700 hochqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Standorten in Deutschland, Österreich, Rumänien, der Schweiz, Saudi-Arabien, Ungarn und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Mitgliedschaft in der internationalen Beratungsallianz ?Cordence Worldwide? unterstützt die Fähigkeit, Beratungsprojekte in wichtigen Wirtschaftsregionen mit höchster fachlicher Expertise und genauer Kenntnis der lokalen Gegebenheiten durchzuführen.
Die Kernkompetenzen von Horváth & Partners sind Unternehmenssteuerung und Performanceoptimierung ? für das Gesamtunternehmen wie für die Geschäfts- und Funktionsbereiche Strategie, Innovation, Organisation, Vertrieb, Operations, Einkauf, Controlling, Finanzen und IT. Horváth & Partners steht für Projektergebnisse, die nachhaltigen Nutzen schaffen. Deshalb begleitet Horváth & Partners seine Kunden von der betriebswirtschaftlichen Konzeption bis zur Verankerung in Prozessen und Systemen.

Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Horváth & Partners ist eine international tätige, unabhängige Managementberatung mit Sitz in Stuttgart. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 700 hochqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Standorten in Deutschland, Österreich, Rumänien, der Schweiz, Saudi-Arabien, Ungarn und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Mitgliedschaft in der internationalen Beratungsallianz ?Cordence Worldwide? unterstützt die Fähigkeit, Beratungsprojekte in wichtigen Wirtschaftsregionen mit höchster fachlicher Expertise und genauer Kenntnis der lokalen Gegebenheiten durchzuführen.
Die Kernkompetenzen von Horváth & Partners sind Unternehmenssteuerung und Performanceoptimierung ? für das Gesamtunternehmen wie für die Geschäfts- und Funktionsbereiche Strategie, Innovation, Organisation, Vertrieb, Operations, Einkauf, Controlling, Finanzen und IT. Horváth & Partners steht für Projektergebnisse, die nachhaltigen Nutzen schaffen. Deshalb begleitet Horváth & Partners seine Kunden von der betriebswirtschaftlichen Konzeption bis zur Verankerung in Prozessen und Systemen.



drucken  als PDF  Euler Hermes Rating bewertet die Freund& Partner GmbH StBG mit BBB-. Erste Oderfelder: So stellen Anleger ihre Gelder sicher
Bereitgestellt von Benutzer: PresseBox
Datum: 19.01.2017 - 11:34 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1446283
Anzahl Zeichen: 5165

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Frankfurt



Kategorie:

Finanzwesen



Diese Pressemitteilung wurde bisher 326 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Effizienzprogramme von Finanzinstituten sind nicht konsequent"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Horváth&Partners (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Digitalisierung im CFO-Bereich - jetzt ...
Vier von fünf Finanzverantwortlichen streben eine End-to-End-Digitalisierung im CFO-Bereich an. Tatsächlich aber kommen digitale Projekte oft nur mühsam voran, und Effizienzpotenziale werden nicht ausreichend gehoben, weil die Projekte zu häufig auf unteren Entwicklungsstufen verharren, so die E

Neuausrichtung des Vertriebs: Wie Unternehmen aus der Krise wachsen ...
Viele Unternehmen haben die Corona-Krise als Chance genutzt, um ihre Vertriebsstrategie neu auszurichten und sich so für die Zukunft zu wappnen. Wie sie das erfolgreich umgesetzt haben, erfahren Führungskräfte und Mitarbeiter aus dem Vertrieb sowie aus angrenzenden Bereichen am 04. März 2021 im

Frauen in Vorständen: In einigen Positionen noch große Lücken ...
Vergangene Woche hat das Kabinett einen Gesetzesentwurf beschlossen, nach dem in Vorständen börsennotierter und paritätisch mitbestimmter Unternehmen mit mehr als drei Mitgliedern künftig mindestens eine Frau sitzen muss. Der ?Faktencheck Vorstandsstrukturen 2021? der Managementberatung Horváth


Weitere Mitteilungen von Horváth&Partners


Zahlungsmoral 2017 leicht schwächer - Trotz Konjunktur-Rekorden mehr als 78.000 Verbraucherinsolvenzen - Inkassounternehmen: "Es gibt einen Sockel an harter Überschuldung" ...
Die Zahlungsmoral fällt zum Jahreswechsel nur knapp unter ihren Rekordstand vom Sommer 2016. Jetzt melden 65 Prozent der Inkassounternehmen, dass Rechnungen genauso gut wie noch vor sechs Monaten beglichen werden. 21 Prozent stellen sogar eine Steigerung fest. Grund ist die gute Konjunktur. All

Cesar Hussein neuer Head of Business Development ...
Cesar Hussein (32) ist neuer Head of Business Development der Berliner kapilendo AG. Hussein wird sich in seiner neuen Position dem strategischen und operativen Aufbau aller Prozesse und Vertriebswege im Unternehmen widmen, um die Kundengewinnung auf Kreditnehmerseite voranzutreiben. Dazu gehört a

Firmeninsolvenzen sinken um 6,2 Prozent - Insolvenzschäden steigen um über 50 Prozent / Männer führen Firmen knapp doppelt so oft in eine Insolvenz wie Frauen (FOTO) ...
Die Firmeninsolvenzen in Deutschland sind auch im Jahr 2016 gesunken. Die Zahl der Firmenpleiten verringerte sich um 6,2 Prozent auf 21.789 Fälle (2015: 23.222 Firmeninsolvenzen). "Durch den siebten Rückgang in Folge sind die Unternehmensinsolvenzen im vergangenen Jahr auf den niedrigs

Firmeninsolvenzen sinken um 6,2 Prozent? Insolvenzschäden steigen um über 50 Prozent ...
Die Firmeninsolvenzen in Deutschland sind auch im Jahr 2016 gesunken. Die Zahl der Firmenpleiten verringerte sich um 6,2 Prozent auf 21.789 Fälle (2015: 23.222 Firmeninsolvenzen). ?Durch den siebten Rückgang in Folge sind die Unternehmensinsolvenzen im vergangenen Jahr auf den niedrigsten


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z