Outsourcing: Energieversorger haben Nachholbedarf
ID: 144633
Outsourcing: Energieversorger haben Nachholbedarf
Sechs von zehn Energieversorgern wollen ihre Outsourcing-Potenziale besser ausschöpfen. Der Trend zur Auslagerung von Leistungen und Prozessen nimmt damit in der Branche weiter zu. Dafür sorgen vor allem gesetzliche Auflagen, beispielsweise im Bereich Unbundling, zur Liberalisierung des Zähl- und Messwesens sowie zum Smart Metering. Um die damit verbundenen Aufgaben zu bewältigen, sind die Energieversorger auf die Hilfe von Partnern angewiesen. So stellt insbesondere die Einführung der digitalen Zähler die Unternehmen vor eine Vielzahl von Herausforderungen: Sie müssen nicht nur neue Tarif- und Abrechnungsmodelle entwickeln, sondern auch ihre technischen und organisatorischen Abläufe auf den Prüfstand stellen. Das sind Ergebnisse der Studie "Erfolgsmodelle im Outsourcing 2009" von Steria Mummert Consulting, die in Zusammenarbeit mit dem IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung erstellt wurde.
Vor allem kleineren Energieversorgern bereiten die gesetzlichen Vorgaben beispielsweise zum Smart Metering enorme Schwierigkeiten. Denn sie sind mit hohen Investitionskosten für Systeme, Geräte und Datenkommunikation verbunden. Mit Hilfe externer Partner können diese Kosten begrenzt werden. Auslagerungen bieten sich dabei besonders im Zähl- und Messwesen an, um Kostenvorteile, Gesetzeskonformität sowie positive Qualitätseffekte zu erzielen.
Potenzial zum Outsourcing bieten aber auch Bereiche, die nicht zum Kerngeschäft gehören. Hier haben sich die Energieversorger im Gegensatz zu anderen Branchen in den vergangenen Jahren eher antizyklisch verhalten und auf Auslagerungen weitgehend verzichtet. Dies ist dadurch erklärbar, dass Versorgungsunternehmen zunächst die Prozesse mit den größten Hebeln zur Effizienzsteigerung optimiert haben. So wurden verstärkt Massenprozesse wie Abrechnung, Kundenkontaktmanagement oder auch die Ablesung an Partner übertragen. Aufgaben im Finanz- und Rechnungswesen, in der Logistik oder im Personalwesen werden dagegen bisher überwiegend eigenständig erledigt.
Diese Zurückhaltung und die damit verbundenen ungenutzten Potenziale sind dadurch entstanden, dass die Energieversorger in den letzten Jahren vor allem mit der Umsetzung gesetzlicher Vorgaben beschäftigt waren, die sie eher reaktiv, also mit dem Oberziel der Gesetzeskonformität umgesetzt haben. Effizienz- und Effektivitätsüberlegungen blieben dabei auf der Strecke. "Es ist zu erwarten, das nach den jetzt erzwungenen Investitionen und dem verstärkten Wettbewerb in der Branche die Kapitaldecke der meisten kleineren und mittelgroßen Energieversorger ausgedünnt ist", sagt Hagen Förster, Senior Manager bei Steria Mummert Consulting. "Daher sind diese Unternehmen gezwungen, mit allen Mitteln ihre Effizienz zu steigern und dadurch Kosten zu senken, um zu überleben. Das Outsourcing gilt dabei als eine erfolgversprechende Option."
Hintergrundinformationen
Im August 2009 befragte das IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung im Auftrag von Steria Mummert Consulting 200 IT-Entscheider verschiedener Branchen. Die Untersuchung wurde methodisch als Online-Panel-Befragung durchgeführt.
Kontakt:
Jörg Forthmann
Faktenkontor
Tel.: +49 (0) 40 22703-7787
E-Mail: joerg.forthmann@faktenkontor.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 10.12.2009 - 20:07 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 144633
Anzahl Zeichen: 0
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 249 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Outsourcing: Energieversorger haben Nachholbedarf"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Faktenkontor GmbH (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Faktenkontor GmbH / Schlagwort(e): Handel/Dienstleistungen/ Faktenkontor GmbH: Deutsche geben lieber Geld für Ernährungs- als für Altersvorsorge-Beratung aus DGAP-Media / 12.10.2011 / 09:12 --------------------------------------------------------------------- - Zwölf Prozent der Deutschen i
Umfrage: Wer Mitarbeiter weiterbildet, wird als Arbeitgeber empfohlen ...
Umfrage: Wer Mitarbeiter weiterbildet, wird als Arbeitgeber empfohlen – 66 Prozent der nebenberuflich Studierenden empfehlen ihren aktuellen Arbeitgeber weiter Hamburg, 20. Juli 2011 – Arbeitgeber sollten dem drohenden Fachkräftemangel gezielt entgegenwirken, indem sie ihre Mitarbeite
Parallel zum Job: Northern Business School bietet BWL-Studium noch auf Diplom an ...
Parallel zum Job: Northern Business School bietet BWL-Studium noch auf Diplom an Hamburg, 5. Juli 2011 – Bis zum 15. August bietet die Northern Business School (NBS) Berufstätigen noch die Chance, sich für den Diplom-Studiengang Betriebswirtschaftslehre einzuschreiben. Das Studium führt berufs
Weitere Mitteilungen von Faktenkontor GmbH
Thomas de Maizière empfängt erfolgreiche paralympische Athleten ...
> Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière begrüßte heute vier erfolgreiche paralympische Athleten, die zugleich Mitarbeiter im Bundesministerium des Innern und seines Geschäftsbereichs sind. Andrea Eskau (Bundesinstitut für Sportwissenschaft), Goldmedaillengewinnerin im Handbike auf d
HypoVereinsbank und KfW Bankengruppe vereinbaren Globaldarlehen für Mittelstandskredite im Rahmen des KfW-Sonderprogramms ...
> - 500 Mio. EUR Gesamtvolumen -Weitergabe des KfW-Zinsvorteils Die HypoVereinsbank und die KfW Bankengruppe haben am 09.12.2009 in einen Vertrag über ein Globaldarlehen für Mittelstandskredite in Höhe von 500 Mio. EUR unterzeichnet. Dieses Globaldarlehen ist Teil des bis Ende 2010 lauf
Steuerfahnder-Affäre: Gutachter handelte mit Vorsatz - GRÜNE fordern unabhängige Untersuchungskommission ...
> Die Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fordert Finanzminister Weimar (CDU) auf, im Zusammenhang mit den vier in den Ruhestand versetzten Steuerfahndern eine unabhängige Untersuchungskommission einzusetzen. Diese Kommission soll die Umstände klären, unter denen die Gutachten gege
Community TOP10 ...
Leipzig/Berlin, 21. Dezember 2009: Das T-Shirt ist nicht nur ein Modeartikel, sondern auch ein Stück Alltagskultur. Und so wandern immer häufiger populäre wie auch pubertäre Motive auf T-Shirts. Neben dem klassischen Sprüche-Shirt mit Botschaften wie „Das Leben ist kein Ponyhof“, „Don’t




