Frankfurter Rundschau: Kommentar zu Trumps Antrittsrede
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verlogene Rede gehalten. Der Milliardär, der von der Politik der
rabiaten Einkommensverteilung von unten nach oben profitierte und
weiter profitiert, der sich weigerte Steuern zu zahlen, spielt sich
auf als Robin Hood und erklärt: "Heute wird nicht die Macht einfach
von einer Regierung auf eine andere übertragen oder von einer Partei
auf eine andere Partei - heute übertragen wir die Macht von
Washington D.C. und geben sie Euch zurück, dem amerikanischen Volk."
Dieses "Wir" ist Donald Trump, niemand sonst. Und das amerikanische
Volk ist sein Volk. Das blonde, reiche Amerika, das um ihn
herumsteht. Je weniger die Demagogen von ihren Versprechungen
verwirklichen können, desto schärfer und aggressiver müssen sie
reden. Diesen Weg wird Trump gehen. Er hat keine politische Agenda.
Er will gewinnen. Sonst nichts.
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Datum: 20.01.2017 - 21:48 Uhr
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