ABDA-Präsident Schmidt ruft Patienten zur Teilnahme an Unterschriftenaktion für Apotheke vor Ort auf (FOTO)
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(ots) -
Das letzte Drittel der auf siebzig Tage angelegten
Unterschriftenaktion zum Erhalt der flächendeckenden
Arzneimittelversorgung in Deutschland bricht an: Schon seit 20.
Dezember und noch bis 1. März bitten Deutschlands Apotheken ihre
Patienten um Unterstützung für den Fortbestand des Apothekenwesens,
das nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs zugunsten
ausländischer Versandhändler im Herbst gefährdet ist. "Tausende
Kolleginnen und Kollegen sprechen täglich mit ihren Patienten und
sammeln Unterschriften. Sie erfahren dabei viel positive Resonanz.
Die Patienten haben Vertrauen in die Apotheke und dokumentieren das
auch mit ihrer Unterschrift", sagt Friedemann Schmidt, Präsident der
ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände: "All
diejenigen, die noch nicht unterschrieben haben, bitte ich: Machen
Sie mit, gehen Sie in die Apotheke, unterschreiben Sie! Auch Sie
profitieren davon, selbst wenn Sie die Dienste von Apotheken nur
selten in Anspruch nehmen müssen. Wenn Sie das nächste Mal nachts
dringend ein Medikament benötigen und wir für Sie da sind, werden Sie
es merken. Wenn es für Ihre Therapie keine Fertigarzneimittel gibt
und wir eine Rezeptur speziell für Sie herstellen, werden Sie froh
sein."
Der Europäische Gerichtshof in Luxemburg hatte am 19. Oktober 2016
entschieden, dass ausländische Versandhändler sich nicht mehr an die
hiesige Arzneimittelpreisverordnung halten müssen, wenn sie Patienten
in Deutschland mit rezeptpflichtigen Arzneimitteln versorgen. Zu
Lasten der Versichertengemeinschaft bieten diese nun einzelnen
Patienten Boni für Rezepte an und entfachen einen Preiswettbewerb,
der den Fortbestand gerade kleiner Apotheken am Stadtrand und auf dem
Land gefährdet. Zur Sicherung der flächendeckenden
Arzneimittelversorgung hat das Bundesgesundheitsministerium deshalb
im Dezember einen Gesetzentwurf vorgelegt, der den Versandhandel mit
ärztlich verordneten Medikamenten verbieten soll, wie dies bereits in
21 von 28 Mitgliedstaaten der Europäischen Union geltende Rechtslage
ist. Noch hat der Entwurf aber im Bundestag keine gesicherte
Mehrheit. Mit der Unterschriftenaktion im Rahmen der Kampagne
"Gesundheitssystem in Gefahr!" stellen sich Patienten und Apotheker
hinter das Gesetzesvorhaben.
Täglich versorgen die 20.000 Apotheken in Deutschland rund 3,6
Millionen Menschen. Jeden Tag werden 250.000 Botendienste erbracht,
jede Nacht leisten 1.300 Apotheken ihren Notdienst.
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Dr. Reiner Kern, Pressesprecher, 030 40004-132, presse@abda.de
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Datum: 03.02.2017 - 09:30 Uhr
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