NOZ: Schiefergas-Förderung: Bundesländer schließen Probefracking aus
ID: 1455248
Probefracking aus
Neue Regeln in Kraft - Grüne: Geld in Erforschung von Krebsgefahr
investieren
Osnabrück. Die Bundesländer schließen Probebohrungen in
Deutschland zur Erforschung der Gefahren durch unkonventionelles
Fracking aus. Das berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitung" (Samstag)
unter Berufung auf eine Umfrage unter den 16 Landesregierungen. Diese
begründeten das Vorgehen demnach mit fehlenden Vorkommen oder aber
der generellen Ablehnung der umstrittenen Technologie. Am Samstag
treten in Deutschland die neuen Regelungen zum Fracking in Kraft.
Während die konventionelle Variante unter strengeren Auflagen als
bisher erlaubt bleibt, wird das sogenannte unkonventionelle Fracking
etwa zur Schiefergasförderung verboten. Die Regelung sieht allerdings
vier Probebohrungen zu Forschungszwecken vor, denen das jeweilige
Bundesland zustimmen muss.
Wie die "NOZ" berichtet, schlossen die Länder das aber aus. Ein
Sprecher des Wirtschaftsministeriums in Niedersachsen etwa erklärte,
die Landesregierung lehne Fracking in unkonventionellen Lagerstätten
auch zu Forschungszwecken ab. Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD)
habe die zuständige Bergbaubehörde angewiesen, keine entsprechenden
Genehmigungen zu erteilen. Auch Nordrhein-Westfalen,
Schleswig-Holstein, Bremen, Hamburg, Thüringen, Hessen,
Baden-Württemberg und Bayern wollen grundsätzlich keine
Probebohrungen genehmigen. Der Rest verwies auf fehlende Vorkommen
zur Schiefergasförderung. Allein Mecklenburg-Vorpommern äußerte sich
zurückhaltender: Die Regierung sehe die Technologie zwar
grundsätzlich skeptisch. Noch gebe es allerdings keine Position zu
Probebohrungen, sagte eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums dem
Blatt. Untersuchungen hätten aber ergeben, dass die Förderung von
Schiefergas in Mecklenburg-Vorpommern nicht wirtschaftlich sei.
Für die Erprobungsmaßnahmen stellt die Bundesregierung in diesem
Jahr vier Millionen Euro zur Verfügung, schreibt die "NOZ" unter
Berufung auf ein Schreiben des Forschungsministeriums an die
Grünen-Bundestagsfraktion. Deren energiepolitische Sprecherin Julia
Verlinden forderte die Regierung auf, das Geld in die Erforschung der
Krebsgefahr von konventionellem Fracking zu investieren. Das wird in
Deutschland seit den 1960er-Jahren angewendet und bleibt weiter
erlaubt.
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Original-Content von: Neue Osnabr?cker Zeitung, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 11.02.2017 - 07:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1455248
Anzahl Zeichen: 2869
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Wirtschaft (allg.)
Diese Pressemitteilung wurde bisher 379 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"NOZ: Schiefergas-Förderung: Bundesländer schließen Probefracking aus"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der Rückstand des deutschen Luftverkehrs auf die Entwicklung der Branche im Rest Europas ist so groß wie noch nie seit Ende der Corona-Pandemie. Zu diesem Ergebnis kommt eine bisher unveröffentlichte Erhebung des Bundesverbandes der Deutschen Fluggesellschaften (BDF), aus der die "Neue Osnab
"Steuern auf Versorgungsprobleme zu": Krankenhausgesellschaft kritisiert Änderungen der GKV-Reform /Krankenhausgesellschaft fordert Bund zu Übernahme von Gesundheitskosten für Bürgergeld ...
Vor der entscheidenden Bundestagsabstimmung über die Gesundheitsreform am kommenden Freitag hat die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) die kurzfristigen Nachbesserungen von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken scharf kritisiert. "Diese Änderungsanträge retten die Krankenhausversorgung
"Menschenunwürdig": Anti-Folter-Stelle kritisiert Zustände in überbelegten Gefängnissen / Isolationshaft als Ersatz für Therapie - hoher Belegungsdruck in Haftanstalten ...
Die Nationale Stelle zur Verhütung von Folter hat teils "menschenunwürdige" Zustände in deutschen Gefängniszellen infolge von Überbelegungen kritisiert. "Eine Mehrfachbelegung mit mehr als zwei Gefangenen soll vermieden werden, da sie selbst bei ausreichender Raumgröße belasten
Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung
Rheinische Post: Bei Innogy droht langfristig der Abbau von Tausenden Stellen ...
Bei der RWE-Tochter Innogy gibt es Überlegungen, langfristig die Zahl der Arbeitsplätze um Tausende zu senken, erfuhr die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post" (Samstagausgabe) aus Konzernkreisen. Von den derzeit 40.000 Stellen könnten auf lange Sicht nur noch 30.000 Stellen
Mittelbayerische Zeitung: Zweifel im Anflug / Kommentar zum Billigflug-Angebot ...
So mancher Passagier wird sich über die Schnäppchenpreise bei Flugreisen freuen - auch wenn er sich den Kaffee an Bord selber kaufen muss oder den Platz nicht selbst aussuchen darf. Doch wer mit einem Billigticket auf Reisen geht, den beschleicht schnell zumindest ein leiser Anflug von Zweifel
Ihre königliche Hoheit Prinzessin Haya und ihre Kinder spenden 40 Mio. USD in Erinnerung an seine Majestät, den verstorbenen König Hussein Bin Talal und ihre Majestät, die verstorbene Königin Ali ...
Ihre königliche Hoheit Prinzessin Haya Bint Al Hussein, Ehefrau von seiner Majestät Sheikh Mohammed bin Rashid Al Maktoum, Vizepräsident und Premierminister der VAE und Herrscher von Dubai, und ihre Kinder, seine Hoheit Sheikha Al Jalila Bint Mohammed Al Maktoum und Sheikh Zayed Bin Moha
Börsen-Zeitung: Neuer Schwenk der Fed, Marktkommentar von Kai Johannsen ...
Das sind ja ganz neue Töne, die da in der US-Notenbank Fed angeschlagen werden. Sollte es mit den Zinserhöhungen in diesem Jahr etwa doch nicht so schnell zugehen, wie das bislang an den Märkten erwartet wird und - vor allem - worauf die Fed-Offiziellen die Marktteilnehmer vor wenigen Wochen im




