Lausitzer Rundschau: Wenn Anspruch auf Wirklichkeit trifft
Zum Rücktritt des US-Sicherheitsberaters
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Sicherheitsberater der US-Regierung, versteht sich als kühner Rebell
- und das vor allem verbindet ihn mit Donald Trump, mit dem Donald
Trump der Wahlkampfbühne, um genauer zu sein. So wie der
Bauunternehmer seinen Anhängern versprach, den Vorschlaghammer zu
schwingen, um das politische Gebäude Washingtons mit seinen alten
Seilschaften zum Einsturz zu bringen, versprach auch der Ex-General,
mit vielem zu brechen, was nach traditioneller Außenpolitik klingt.
Sein Markenzeichen ist die steile These, wonach der Westen einen
globalen Konflikt auszufechten hat mit einer Allianz des Bösen, deren
Fäden in Teheran zusammenlaufen. Es hat etwas Beruhigendes, den
Vabanquespieler nicht mehr in der Schaltzentrale einer Weltmacht zu
sehen. Hinzu kommt der schluchtentiefe Graben, der zwischen flotten
Sprüchen und der Realität des Alltags im Weißen Haus liegt.
Wahlkämpfen und regieren, das sind zwei Paar Schuhe. Trumps
chaotischer Start liefert dafür den besten Beweis. Der Milliardär war
angetreten mit dem tönend vorgetragenen Anspruch, die Geschäfte im
Oval Office so straff zu führen, wie er seine Immobilienfirma managt.
Und nach nur 24 Tagen im Amt erlebt er seine erste Regierungskrise,
verschärft durch Inkompetenz und miserables Management. Zumindest für
das moderne Amerika ist es ein neuer Rekord.
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Datum: 14.02.2017 - 20:17 Uhr
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