Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar
Frauenförderung im öffentlichen Dienst
Zerstrittene Opposition
Lothar Schmalen, Düsseldorf
ID: 1457627
Zerstrittene Opposition Lothar Schmalen, Düsseldorf Ist die
Neuregelung der Frauenförderung im öffentlichen Dienst
verfassungswidrig oder nicht? Zwei renommierte Verfassungsrechtler,
Hans-Jürgen Papier und Janbernd Oebbecke, sind gegenteiliger
Auffassung. Mindestens fünf Verwaltungsrichter haben in ihren
Urteilen bislang der Neuregelung bescheinigt, sie sei rechtswidrig.
Rechtssicherheit sieht anders aus. Es wäre im Sinne der Befürworter
und Gegner der neuen Frauenförderung, wenn möglichst schnell Klarheit
geschaffen würde. Insofern wäre der Gang zum NRW-Verfassungsgericht
durchaus sinnvoll gewesen. Relativ schnell, nämlich in einigen
Monaten, hätten die Verfassungsrichter in Münster für
Rechtssicherheit sorgen können. Dass es nun Jahre dauern wird, bis
die Sache endgültig ausgefochten ist, liegt auch daran, dass die
Opposition aus CDU und FDP im Landtag wieder einmal zerstritten ist.
Offenbar sind in der CDU auch viele Frauen durchaus nicht gegen die
Neuregelung, die Frauen bessere Chancen beim Aufstieg sichern soll.
Nun aber ziehen sich die Klagen hin und die beklagten Stellen können
möglicherweise über Jahre nicht besetzt werden. Gewonnen ist damit
nichts.
Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de
Original-Content von: Neue Westf?lische (Bielefeld), übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 16.02.2017 - 20:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1457627
Anzahl Zeichen: 1617
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bielefeld
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 421 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar
Frauenförderung im öffentlichen Dienst
Zerstrittene Opposition
Lothar Schmalen, Düsseldorf"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Westfälische (Bielefeld) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Höhe der Rente unterscheidet sich in NRW von Wohnregion zu Wohnregion teils erheblich. Bei Männern macht es im Jahr einen Unterschied von 5.000 Euro aus, ob sie in Münster (1.185 Euro/Monat) oder im Rhein-Erft-Kreis (1.591 Euro/Monat) leben. Frauen in Gelsenkirchen (818 Euro) bekommen im Jahr
Hunderte Verstöße gegen Spritpreisregel in NRW bleiben folgenlos - ADAC kritisiert "zahnlosen Tiger" ...
Hunderte Tankstellen in Nordrhein-Westfalen verstoßen gegen die gesetzliche Spritpreisregel - doch geahndet wird bislang kein einziger Fall. Seit Anfang April wurden in NRW insgesamt 2.634 unzulässige Preiserhöhungen durch 447 Tankstellen registriert, wie aus einer Analyse von Daten des Bundeskar
Verdi-Chef Werneke: AfD hätte bei uns keine Chance ...
Bielefeld. Verdi-Chef Frank Werneke sieht derzeit keinen wachsenden Einfluss der AfD auf die Gewerkschaften im Land. Auf die Frage im Interview mit der "Neuen Westfälischen" (Bielefeld), ob der Einfluss der AfD auch in Gewerkschaften zunehme, sagt Werneke: "In den Gewerkschaften nich
Weitere Mitteilungen von Neue Westfälische (Bielefeld)
Schwäbische Zeitung: Weder wahr noch klar - Kommentar zu NSA-Ausschuss ...
Einen Tag der Wahrheit und Klarheit hatte sich der Grüne Hans-Christian Ströbele zum Abschluss gewünscht. Doch klar ist seit dem ersten Tag des NSA-Ausschusses nur, dass nichts klar ist - auch nicht, was wahr ist und was nicht. Kanzlerin Angela Merkel hatte vor vier Jahren, gleich nachdem beka
Badische Neueste Nachrichten: Naivim Neuland - Kommentar von BERNHARD JUNGINGER ...
Es ist richtig, den technisch unendlichen Möglichkeiten, in die Privatsphäre der Bürger einzudringen, klare und enge rechtsstaatliche Grenzen zu setzen. Doch zu glauben, dass Verbündete sich künftig nicht mehr ausspionieren, wäre mehr als naiv. Pressekontakt: Badische Neueste Nachrichten
Lausitzer Rundschau: Lieb und teuer Medizinische Extas gegen Bares ...
Unter Experten gibt es eine schöne Spruchweisheit: Kein Mensch ist gesund, und wenn doch, ist er nur noch nicht hinreichend untersucht. Die individuellen Gesundheitsleistungen, abgekürzt Igel, scheinen wie gemacht zu sein, um diesen Spruch mit Leben zu erfüllen. Dem Patienten wird vom Arzt ein
Lausitzer Rundschau: Gerade noch ausreichend Kanzlerin vor NSA-Ausschuss ...
Dürfte man Angela Merkels Auftritt im NSA-Untersuchungsausschuss mit einer Schulnote bewerten, so müsste man der Kanzlerin wohl eine 4 minus geben. Gerade noch ausreichend. Die Kanzlerin hat sich bei ihrer Vernehmung gänzlich auf ihre politische Rolle zurückgezogen - sie setzt den Rahmen, di




